50 Kinder nahmen an den Ferienspielen in der Brüder-Grimm-Schule in Bebra teil

Tanz, Fußball und Musik

Hinter Masken versteckt: Zoe Ehrnsberger und Josefine Dorn (von links) basteln sich Schmuck für ihre Gesichter.

Bebra. Acht Mädchen strecken gleichzeitig die Arme nach vorne, zeigen mit dem Zeigefinger geradeaus und winken dann wieder zu sich. Sie wippen im Takt während das Lied „Nossa“ aus dem Lautsprecher ertönt. Die Mädchen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren nehmen am Tanz-Workshop der Ferienspiele an der Brüder-Grimm-Grundschule in Bebra teil.

„Wir betreuen etwa 50 Kinder“, sagt Alexander Wagner von der Bildungsbegleitung der Brüder-Grimm-Grundschule Bebra, der gemeinsam mit fünf hauptamtlichen und zehn ehrenamtlichen Helfern die zweiwöchigen Ferienspiele gestaltet.

Im Flur des zweiten Stocks der Brüder-Grimm- Schule, die die Schulleitung für die Ferienspiele zur Verfügung gestellt hat, sitzt eine Gruppe von Kindern und bastelt Frösche, Schachteln und Masken. „Wir haben mit Wolle auch Bommeln selber gemacht“, erzählt Hanna Fernandez Rama, die gerade dabei ist, ihre Maske auszuschneiden.

Ein Lied für Bebra

Aus einem Raum einige Türen weiter ist ein „Schubidua, Schubidua, Bebra ist cool“ zu hören. Hier findet der Gesangs-Workshop statt, in dem die Kinder einen Bebra-Song aufnehmen. Der soll noch mit Chören verstärkt und dann beim Heimatabend vorgestellt werden. „Die Kinder können hier die Technik in einem Tonstudio kennenlernen“, sagt Cynthia Bochert, die hobbymäßig das Tonstudio Klangtreff betreibt.

Musikalisch geht es auch im obersten Stockwerk zu. Dort spielen die Jungen und Mädchen gemeinsam auf Xylophonen und auf Trommeln das Lied „I follow you“.

Die meisten Jungen lassen sich aber in der Sporthalle der Schule finden. Dort werden Fußballturniere veranstaltet. In Teams spielen fünf bis sieben Spieler im K.o.- und Punktesystem gegeneinander. „Für den Erstplazierten gibt es einen Pokal“, sagt Samuel Aytan, der die Fußballspiele in der zweiten Ferienwoche betreut.

Auch an den Ringen unter denen dicke Matten probieren die sportlichen Kinder so lange wie nur möglich zu schwingen, während die anderen Mannschaften gegeneinander antreten. Doch am letzten Tag herrscht auch schon etwas Aufbruchstimmung. Die zwei Wochen sind rum, in denen die Kinder fünf Workshops ausprobieren und neue Erfahrungen sammeln konnten.

Zeit zum Aufräumen

Langsam werde es Zeit zum Aufräumen, sagt Wagner, der die Leiter und Organisatoren der Ferienspiele, Uli Rathmann von den Stadtjugendspielen, und Kristina Kindler, von der Schulsozialarbeit der Brüder-Grimm-Gesamtschule, vertritt. „Mir hat es hier viel Spaß gemacht“, sagt Emma Stiegel, die zwei Wochen im Tanz-Workshop eine Choreografie gelernt hat.

Von Magdalena Dräger

Quelle: HNA

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