Lispenhäuser Grundschüler führten die Geschichte vom kleinen Drachen auf

Tabaluga auf der Reise

Zweimal in der Schulturnhalle in Lispenhausen: Die Zuschauer waren begeistert von „Tabaluga oder die Reise zur Vernunft“. Foto: Vöckel

Lispenhausen. Es ist wie im richtigen Leben: Kinder hören nicht immer auf ihre Eltern. Im Drachenland ist das nicht anders. Tabaluga will seinem Vater Tyrion bei den morgendlichen Ermahnungen einfach nicht zuhören. Er brennt lieber Löcher in den Morgennebel und jagt den Wolken nach, statt erwachsen zu werden. Der Vater schickt ihn auf eine Reise.

Tabaluga soll die Vernunft suchen, die nicht leicht zu erkennen ist. Tyrions Wunsch: Der Junior soll sich auf die Kraft verlassen, die alles bewegt: die Fantasie. Die Geschichte von dem kleinen Drachen wurde im Musical „Tabaluga oder die Reise zur Vernunft“ von Peter Maffey gleich zweimal in der Schulturnhalle in Lispenhausen vor begeisterten Zuschauern aufgeführt.

Die Mitwirkenden auf der Bühne waren Grundschüler, die den Chor der Haselbachschule bilden. Ihnen gelang es vor einer tollen Kulisse, die Reise von Tabaluga in Szene zu setzen und mit den Liedern des Musicals zu begleiten.

Die Stationen des kleinen Drachens waren unter anderem Begegnungen mit dem Mond („Ich bin die Uhr der Welt, ich mach’ die Zeit“) und dem Baum des Lebens („Ich gebe den Vögeln ihr Zuhause“).

Ein Kind geblieben

Doch den kleinen Drachen zog es weiter. Er traf den Feuersalamander Pyromella. Der stellt fest: „Ich bin groß und du bist klein, ein Drache kann kein Salamander sein.“ Am Ende seiner Reise macht Tabaluga die Bekanntschaft mit der 200 Jahre alten Nessaja, die tief im Inneren ein Kind geblieben ist. Die Regie bei der Aufführung führte Chorleiterin Sandra Baal. Die Lehrerin hatte das Musical mit den Grundschulkindern eingeübt. Für das zauberhafte Bühnenbild war Lehrerin Ines Schmauch-Fischer zuständig. Sie hatte die Dekoration mit ihrer Klasse angefertigt. Die Helfer hinter den Kulissen waren Hausmeister Dieter Fanz und Daniel Lingelbach vom Medienzentrum. Die Zuschauer bedankten sich mit tosendem Applaus.

Von Herebert Vöckel

Quelle: HNA

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