Südspange verbindet Kreisel mit Bahnhof

Blick vom Röse-Kreisel Richtung Bahnhof: Hier soll in den nächsten Monaten die Südspange gebaut werden. Foto:  Schankweiler-Ziermann

Bebra. Eine komplett neue Straße wird ab November in Bebra gebaut: Die sogenannte Südspange. Das ganze Bauvorhaben soll etwa 940.000 Euro kosten und innerhalb eines guten halben Jahres eine Verbindung zwischen dem neuen Röse-Kreisel und dem Bahnhof herstellen.

Bürgermeister Horst Groß erklärte am Dienstag, der schon erwartete Bewilligungsbescheid über 610.000 Euro Förderung vom Land Hessen sei gerade eingetroffen. „Jetzt können wir loslegen“, freute sich der Rathaus-Chef. 28 Prozent der Kosten trägt die Stadt Bebra, denn es geht nicht nur um den reinen Straßenbau. sondern auch um Abbrucharbeiten, den Kanal und den Rückbau von Gleisen, Weichen und Oberleitungen.

Vor dem Bahnhof wird die Straße nicht auf derselben Trasse wie die jetzige Straße verlaufen, sondern Richtung Bahnhofstraße verschwenkt werden, erläuterte Bauamtsleiter Manfred Klöpfel.

In einem zweiten Bauabschnitt soll die Straße dann ab nächsten Sommer vom Bahnhof bis zum Nordkreisel geführt werden, der an der Gilfershäuser Brücke entstehen soll. Erst mit dem zweiten Bauabschnitt wird nach Angaben von Klöpfel auch das ehemalige Zollgebäude am Bahnhof fallen. Beide Bauabschnitte sollen laut Planung bis zum Sommer 2014 fertig sein.

Die neue Straße dient nicht nur der Erschließung des Bahnhofs, sondern auch des geplanten Handelszentrums.

In Erwartung des nun eingetroffenen Bewilligungsbescheids für den ersten Bauabschnitt läuft parallel bereits die Ausschreibung für den Straßenneubau. Als Ausführungszeit ist November bis Juni 2013 angegeben. Man habe angesichts des bevorstehenden Winters keine Zeit verlieren wollen, erklärte Bürgermeister Groß die Ausschreibung vor der Zusage von Fördergeld des Landes.

Der Stadt stehen außerdem weitere 445 000 für die Stadtsanierung II zur Verfügung, davon 320 000 Euro Zuwendung von Bund und Land. Das Geld dient nach den Worten von Groß’ unter anderem dem Grunderwerb, verschiedenen Baumaßnahmen und der privaten Modernisierung.

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

Quelle: HNA

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