Geplant sind Kleinwindkraftanlage und Photovoltaikanlagen

Strom: Stadtwerke Rotenburg versorgen sich selbst

Rotenburg. Die Stadtwerke Rotenburg gehen in Zeiten horrend steigender Energiekosten neue Wege: Mit eigenen kleinen Anlagen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien soll eine kostengünstige dezentrale Stromversorgung der Werke gesichert werden.

Das berichtete Bürgermeister Christian Grunwald den Stadtverordneten. An allen Orten in Rotenburg, an denen die Stadtwerke Anlagen unterhalten, die einen hohen Stromverbrauch haben, sollen Photovoltaikanlagen errichtet werden. Der erzeugte Strom wird vor Ort verbraucht und reduziert den Stromeinkauf. Auf dem Betriebsgelände in Braach und am Hochbehälter Silberberg sollen insgesamt sechs Segel errichtet werden. Außerdem sollen freie Dachflächen des Verwaltungsgebäudes, des Flachbrunnens Junkerswiesen und der alten Kläranlage in Lispenhausen genutzt werden. Im Wirtschaftsplan 2013, den der Bürgermeister in der jüngsten Sitzung vorstellte, sind dazu 217 000 Euro eingeplant worden.

Die Stadtwerke setzen außerdem auf Windkraft. Am Hochbehälter Silberberg soll eine Kleinwindkraftanlage errichtet werden und zwar mit einer technisch vollkommen neuen Einrichtung: Geplant ist eine Horizontalanlage, die laut Grunwald nur noch minimale Auswirkungen auf Landschaftsbild, Geräuschemmissionen und Naturschutz habe. Grunwald sieht darin Vorbildcharakter und meint, die Anlage könne Vorzeigeobjekt in der Region werden. Der erzeugte Strom wird ebenfalls vor Ort verbraucht. Es sollen 48 000 Euro investiert werden.

Von Silke Schäfer-Marg

Quelle: HNA

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