CDU wirft Kreis Verschleppen vor – Künholz: Unsinn

Streit um Erhalt der Fernuni Hagen

Bad Hersfeld. Die Fernuniversität Hagen will auch künftig ihre Außenstelle in Bad Hersfeld erhalten. Das habe ihr die Universität zugesagt, erklärt die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz (SPD).

Sie reagiert damit auf eine Pressemitteilung der CDU, in der Gunter Grimm, CDU-Fraktionschef in Bad Hersfeld, behauptet, das Studienzentrum habe „de facto seinen Betrieb eingestellt“, wovon rund 400 Studenten betroffen seien.

Künholz, die auch Vorsitzende der „Gesellschaft der Freunde des Studienzentrums Bad Hersfeld“ ist, bemühe sich zurzeit, die damit verbundenen finanziellen und personellen Fragen zu klären. Derzeit gibt es in Bad Hersfeld eine Mitarbeiterin mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag der Goethe-Universität Frankfurt, die für die Außenstelle der Fernuni zuständig ist. Ein entsprechender Beschluss des Kreisausschusses sei kürzlich gefasst worden, sagt Künholz.

Die CDU hingegen wirft Künholz vor, der Landkreis „verschleppe“ die Standortsicherung. Das weist die Erste Kreisbeigeordnete in scharfer Form zurück. Sie bezeichnet den CDU-Antrag als „ausgemachten Unsinn“, in dem unterstellt werde, dass der Kreis gegen die Fernuni arbeite. „Da hat jemand keine Ahnung“, sagt Künholz.

Sie ist „einigermaßen hoffnungsvoll“, dass es gelingen könnte, die personelle und räumliche Repräsentanz zu sichern, sagte sie auf Anfrage unserer Zeitung. (kai)

Quelle: HNA

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