Musik, Sport und Spannung bei der zweiten großen Jubiläumsveranstaltung des Vereins

„Stolz auf unseren TSV“

Ohne Zugabe ging es nicht ab: Die als TSV-Piraten kostümierte Senioren-35plus-Gruppe war der absolute Höhepunkt des Abends.

Bebra. Mit einem dreistündigen Vereinsabend in der TSV-Halle feierte der am 17. Mai 1887 als Turnverein gegründete Turn- und Sportverein Bebra – der mitgliederstärkste Zusammenschluss der Biberstadt – sein 125-jähriges Bestehen. Fast alles, was Rang und Namen hatte, war gekommen, um den TSV-lern zu gratulieren und für die Zukunft alles Gute zu wünschen.

Die revanchierten sich mit Sport und Musik – mit einer abwechslungsreichen und unterhaltsamen Präsentation all dessen, was sie in ihren elf Abteilungen zu bieten haben. Jürgen Manns und dem TSV-Musikzug oblag es, das in einem großen Karree sitzende Publikum – darunter auch die Enkel Berthold Ebert und Werner Goßmann der Vereinsgründer Heinrich Ebert und Heinrich Goßmann – musikalisch zu begrüßen.

Vorrang für den Breitensport

Danach beleuchtete Peter Kehm, der 1. Vorsitzende des Jubiläumsvereins, wichtige Ereignisse der Vereinsgeschichte. Für die Zukunft gelte es, intensiv um Kinder und Jugendliche zu werben, rechtzeitig neue Ideen zu entwickeln und auch weiterhin dem Breitensport Vorrang einzuräumen. Insbesondere angesichts der Tatsache, dass der TSV einer von 100 „klimaaktiven“ hessischen Sportvereinen sei, betonte Kehm: „Auf das, was wir bisher erreicht haben, können wir stolz sein.“

Ähnlich äußerte sich Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz. Beispielhaft lobte sie den TSV-Musikzug: „Der ist Gold wert“ und die mit ihrer Kinderturngruppe aufgetretene, 75 Jahre „junge“ Heidrun Gleim: „Bleiben Sie alle so engagiert.“

Im Gepäck hatte sie die silberne Ehrenplakette des Hessischen Ministerpräsidenten, die vom Vorsitzenden des Turngaues Fulda-Werra-Rhön, Hans Mohr, mit dem Walter-Kolb-Schild des Deutschen Turnerbundes „ergänzt“ wurde. Der Burghauner betonte das große Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer und wünschte den Verantwortlichen – wie später noch der Handballbezirksvorsitzende Heinrich Giese, dass sie das „Vereinsschiff“ erfolgreich auf Kurs halten.

Sportkreisvorsitzender Paul Mähler übermittelte die Glückwünsche des Landessportbundes: „Ohne Vereine wäre unsere Gesellschaft ärmer!“, Bürgermeister Horst Groß gratulierte für die Stadt: „Der TSV ist eine massive Stütze, ein Pfeiler des gesellschaftlichen und sportlichen Gefüges unseres Gemeinwesens.“ Dem schlossen sich Bärbel Ahlswede für den Vereinsring Bebra sowie Bernd Riemenschneider (TSV 1912 Iba), Armin Mackel (TG Lispenhausen) und Karl-Ludwig Tann (TV 1910 Ronshausen) für die Nachbarvereine an.

Von Wilfried Apel

Quelle: HNA

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