Straßenarbeiten in Lispenhausen behindern den Verkehr

Stockend geht es voran

Langsam durch die Baustelle: Schwerlich kämpft sich die Fahrzeuge im Berufsverkehr durch die Baustelle in Lispenhausen an der Ortsteinfahrt von Bebra kommend. Foto: Dräger

Lispenhausen. Langsam schlängeln sich die Autos durch die Baustelle in der Ortseinfahrt von Bebra nach Lispenhausen. Stockend fahren sie an den Warnbaken vorbei, bis die Baustellenampel auf Rot springt. Dann stauen sich zehn bis 15 Autos.

„Bisher laufen die Bauarbeiten, die am Montag angefangen haben, nach Plan“, sagt Daniela Czirjak von Hessen Mobil in Fulda. Bis Oktober soll es dauern, die Fahrbahn um 38 Zentimeter aufzufüllen. Denn täglich rollen etwa 14 600 Fahrzeuge über die Bundesstraße 83, von den viele Laster sind. Mobile Hessen hofft, dass die anstehenden Straßenarbeiten, die 1,35 Millionen Euro kosten im Oktober abgeschlossen werden können.

Kanäle erschweren Arbeit

Dazu kämen auch Kanäle, die in der Straße liegen sind. Diese würden die Arbeiten verlangsamen. Ab Donnerstag soll die rechte Spur fertig und die linke gesperrt sein, schätzen die an der Fahrbahn arbeitenden Bauarbeiter.

„Damit die Arbeiten möglichst schnell beendet werden können, arbeiten die Bauarbeiter von Montag bis Samstag von morgens bis abends“, erklärt Czirjak.

In elf Bauabschnitten sollen jeweils 150 Meter einer Spur, der etwa 1600 Meter langen Ortsdurchfahrt erneuert werden. In diesem Bereichen wird der Verkehr mit Baustellenampeln geregelt. „An der Kreuzung der B83 und der Landesstraße 3226 sind allerdings drei Ampeln nötig“, erklärt Daniela Czirjak. Nur beim Einbau der Deckschicht werden die Abschnitte 450 Meter lang sein. Das passiert aber nur an Samstagen, um den Berufsverkehr zu umgehen und einen größeren Stau zu verhindern.

„Ich denke, dass die Arbeiten wie geplant über die Bühne gehen“, sagt Daniela Czirjak. Bis dahin können Verkehrsteilnehmer, die die Strecke umfahren wollen, über den Dickenrück fahren.

Von Magdalena Dräger

Quelle: HNA

Kommentare