Steinerner Biber für den Nordkreisel?

Der Biber thront auf seiner Burg mitten im Nordkreisel: So wie die nicht ganz maßstabsgerechte Montage oder ähnlich könnte die Verkehrsanlage am Bahnhof künftig aussehen, natürlich bepflanzt und blendfrei beleuchtet. Rechts oben schaut aus der steinernen Biberburg noch ein Stück des alten Prellbockes zu Vergleichszwecken heraus. Montage: nh 

BEBRA. Bürgermeister Uwe Hassl geht in der Frage der Gestaltung des Nordkreisels am Bahnhof Bebra in die zweite Runde. Nachdem er zunächst einen Prellbock auf der am Eingang zum Bahnhof gelegenen Verkehrsanlage hatte aufstellen lassen, bringt das Stadtoberhaupt nun einen steinernen Biber ins Gespräch.

„Ich möchte gerne eine breite öffentliche Diskussion über das künftige Aussehen des Kreisels führen“, erklärt Hassl in einer Pressemitteilung. Geschaffen hat die steinerne Skulptur der Bebraer Bildhauer und Steinmetz Andre Balduf. „Der Biber ist im wahrsten Sinne des Wortes Andres Meisterstück. Er will ihn der Stadt kostenlos zur Verfügung stellen. So ein tolles Geschenk kann und will ich nicht ablehnen“, sagt Hassl.

Da der Prellbock sowie weitere eisenbahntypische Artefakte aufgrund der Vorschriftenlage praktisch vom Tisch sind, möchte der Bürgermeister das steinerne Wappentier Bebras als weitere Gestaltungsmöglichkeit diskutiert wissen. „Hessen Mobil hat schon signalisiert, dass gegen den Biber keine Bedenken bestehen, soweit auch hinsichtlich Bepflanzung und Beleuchtung eine Einigung erzielt werden kann“, erläutert der Bürgermeister.

Volkes Stimme ist gefragt

Persönlich spricht sich Hassl vehement für den Biber aus: „Das sieht doch toll aus, unser Wappentier auf seiner Biberburg und in Stein gehauen. Wenn das nicht passt, weiß ich’s auch nicht mehr. Außerdem ist das Kunstwerk auch noch gespendet“, zeigt sich der Bürgermeister begeistert. Bei allem Enthusiasmus weist Hassl zugleich darauf hin, dass er die Entscheidung nicht alleine treffen kann. Volkes Stimme sei ihm aber wichtig. (red/pgo)

Quelle: HNA

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