Städtische Mitarbeiterin seit Längerem erkrankt – Geschichtsverein wartet auf Einarbeitung

Stadtarchiv noch ohne Betreuung

Rotenburg. Das Rotenburger Stadtarchiv kann noch nicht ehrenamtlich betreut werden. Geplant war, dass sich Mitglieder des Geschichtsvereins um die historischen Dokumente kümmern und Geschichtsinteressierten zu geregelten Öffnungszeiten bei der Recherche helfen sollten.

Allerdings ist die früher für das Stadtarchiv hauptamtlich zuständige städtische Mitarbeiterin seit Längerem erkrankt. Dadurch war ein reibungsloser Übergang zur ehrenamtlichen Betreuung bislang noch nicht möglich, erklärte Bürgermeister Christian Grunwald auf Anfrage.

Im November vereinbart

Die Mitarbeiterin sollte die Mitglieder des Geschichtsvereins im Archiv einarbeiten. Das war bereits im November vergangenen Jahres vereinbart worden.

Für die frühere Stadtarchivarin gab es keine Vertretung in der Stadtverwaltung, sodass kein anderer Mitarbeiter die ehrenamtlichen Betreuer einarbeiten könne, erklärte der Bürgermeister. Beim Geschichtsverein hofft man, dass die Einarbeitung bald geschieht. Vorsitzende Haide Schreiber berichtete von einem guten halben Dutzend Mitglieder, die sich im Stadtarchiv engagieren wollten.

Die Stadt kann sich aus finanziellen Gründen keine hauptamtliche Betreuung des Archivs leisten, hatte Bürgermeister Grunwald im November erklärt. Die städtische Mitarbeiterin sollte in einer anderen Abteilung der Verwaltung eingesetzt werden. Die Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein soll sichern, dass die historischen Dokumente auch weiterhin von Interessierten gesichtet werden können. (sis)

Quelle: HNA

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