Kirchheimer Dreieck: Vier Luxuswagen in vier Tagen verunglückt

Kirchheim. In nur vier Tagen wurden vier Sportwagen rund um das Kirchheimer Dreieck zu Schrott gefahren. Der Gesamtwert der verunglückten Autos dürfte sich auf eine halbe Million Euro belaufen.

Am Samstagnachmittag kam auf der A4 kurz hinter dem Kirchheimer Dreieck der Fahrer einer Dodge-Viper SRT vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn mit seinem Fahrzeug ins Schleudern, krachte in die Mittelschutzplanke, wurde von dort abgewiesen und schleuderte über drei Fahrspuren auf die Standspur am rechten Fahrbahnrand. Die 612 Ps starke Viper, die der Fahrer aus Bad Langensalza erst drei Stunden vorher aus Lüdenscheid abgeholt hatte, ist jetzt ein Totalschaden.

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Zwei Jahre hatte der Fahrer genau diese Viper gesucht, von der es auf der Welt nur 179 Stück gibt. Der Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Der Schaden wird auf 100.000 Euro geschätzt.

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Nur knapp zwei Stunden später, um 16.50 Uhr krachte es am Kirchheimer Dreieck nur wenige Meter vor der ersten Unfallstelle entfernt erneut. Eine mit zwei Personen besetzte Corvette kam vermutlich aufgrund von Aquaplaning von der Fahrbahn ab und schleuderte in einen Flutgraben. Fahrer und Beifahrerin blieben auch bei diesem Unfall unverletzt.

Am Freitagabend hatte der Fahrer eines McLaren MP4-12c bei Bad Hersfeld/West die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und dieses in die Leitplanke gesetzt.

Bereits am Mittwoch hatte dort ein Mann aus Bielefeld die Kontrolle über seinen gerade für 160.000 Euro gebraucht gekauften Maserati verloren. (yk/red)

Fotostrecke: Diese vier Sportwagen sind teilweise nur noch Schrott

Vier teure Sportwagen  auf nasser Fahrbahn zu Schrott gefahren

Quelle: HNA

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