Gäste aus sieben Städten

Rotenburg wird zum europäischen Sportlertreff

Rotenburg. Zum Rot(h)enburger Sportlertreffen werden am Wochenende vom 14. bis 16. Juni rund 300 Sportler aus sieben europäischen Rot(h)enburgs in der Geschwisterstadt an der Fulda erwartet.

Aus diesem Anlass wollen die Sportvereine ein sportlich temporeiches und mit viel Lokalkolorit gefärbtes Veranstaltungsprogramm bieten, kündigte Stefan Brand von der Stadtverwaltung an.

Die Gäste werden am Freitag beim gemeinsamen Abendessen im Studienzentrum begrüßt. Anschließend findet eine Willkommensparty auf dem Rotenburger Marktplatz statt, die durch örtliche Gastronomen organisiert wird. Am Samstag, 15. Juni, wollen sich dann die Athleten von 10 bis 16 Uhr im fairen Wettkampf messen.Unter der Federführung von Vorstandsmitgliedern der TG Rotenburg, dem SV Rotenburg, dem Schützenverein Rotenburg und der Stadtverwaltung richten die Turngemeinde, der SV 1914, die Schützen, der Tennisclub und der Schwimmverein die unterschiedlichsten Turniere aus.

Daneben gibt es für alle Besucher eine gehörige Portion Kultur. So können sie am Samstag an einer Stadtbesichtigung teilnehmen, eine Floßfahrt auf der Fulda machen oder Museen besuchen. Ab 21.30 Uhr am Samstagabend steigt bei freiem Eintritt ein großes Fest in der Verwaltungsfachhochschule, das ein abwechslungsreiches Programm bieten soll.

Nach einem gemeinsamen Abendessen werden die Sieger des Sportlertreffens geehrt, und der Wanderpokal (1991 von Hinrich Heinecke gestiftet) geht an die Stadt, die die höchste Punktzahl erreicht hat. Später will ein DJ den Festsaal mit Musik zum Beben bringen. Mit einem Bürgerschoppen mit Livemusik, der durch örtliche Gastronomen organisiert wird, klingt das Sportlertreffen schließlich am Sonntagmorgen auf dem Marktplatz aus. Zu allen Veranstaltungen sind alle Bürger recht herzlich eingeladen.

Das erste Treffen der Rot(h)enburger hat zum 130. Vereinsjubiläum der TG Rotenburg 1979 an der Fulda stattgefunden. Damals waren allerdings die Namensvetter aus der DDR noch nicht mit von der Partie. Doch schon damals wurde nach den Wettkämpfen gefeiert, was das Zeug hielt. Dabei kam man sich näher. Schon beim zweiten Treffen 1982 im Fuldastädtchen begleiteten die jeweiligen Bürgermeister ihre Sportler, und jeder wollte das partnerschaftliche Gesellschaftsereignis in seiner Heimatstadt ausgerichtet wissen.

Inzwischen ist das Sportlertreffen ein fester Bestandteil der Veranstaltungskalender aller Rot(h)enburgs geworden. (red/sis)

Quelle: HNA

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