Beim Gemeindejugendfeuerwehrtag in Wildeck entdeckten Mädchen und Jungen die Feuerwehrarbeit

Spielend bei der Wehr vergnügen

Geschick gefragt: Minigolf zwischen den Saugschläuchen ist gar nicht so einfach. Foto: Manns

Wildeck. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr gab es auch 2012 eine Neuauflage des Gemeindejugendfeuerwehrtages in Wildeck, der im Obersuhler Stadion stattfand. Dazu waren alle Mitglieder der Jugendfeuerwehren der Gemeinde eingeladen.

Auch Kinder, die keiner Jugendfeuerwehr angehören, waren willkommen und konnten sich an den Spielen beteiligen. Wildecks Bürgermeister Jürgen Grau und Gemeindebrandinspektor Patrick Kniest hoffen, dass auf diese Weise wie im vergangenen Jahr auch diesmal wieder einige neue Jugendfeuerwehrmitglieder gewonnen werden können.

Mit Eifer dabei

Die Spiele waren augenscheinlich wieder hervorragend organisiert und die Kinder mit Eifer dabei. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit, aber Feuerwehrleute und auch die Zukünftigen zeigten, dass sie nicht aus Zucker sind, und trotz einiger Regenschauer gingen die Spiele daher weiter.

In der Hüpfburg konnten sich alle mal so richtig austoben, bei der technischen Hilfeleistung durften Schere und Spreizer in die Hand genommen werden, und beim Hufeisenwerfen kam es auf Wurfgeschicklichkeit an.

Natürlich durften die Kinder auch mit dem Strahlrohr auf das Brandhaus spritzen und mit dem Feuerlöscher, unter der Aufsicht der erwachsenen Feuerwehrleute, einen Fettbrand löschen.

Weitere Stationen waren ein Ballspiel, Minigolf, Erste Hilfe, ein Gewichtspiel, und die Kinder konnten sich im Stelzenlauf üben. An allen Stationen waren die Mädchen und Jungen mit Begeisterung bei der Sache – und wie festzustellten war, übertrug sich die auch auf die Eltern.

Zum Abschluss gab es für jeden noch nach Abgabe der Laufzettel eine Belohnung. Mit der Aktion geht die Gemeinde bei der Nachwuchsgewinnung einen neuen Weg, der auch für andere Jugendfeuerwehren im Kreisgebiet beispielhaft sein könnte. (mn)

Quelle: HNA

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