Mit Melodienvielfalt für gute Stimmung in Weiterode

Spaß mit Irish-Folk-Gruppe Cara in Ellis Saal

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Rasant-vergnügt und balladenreich-sentimental; so überzeugte die fünfköpfige Irish-Folk-Band „CARA“ ihr Fan-Publikum in „Ellis Saal“ am vergangenen Samstag.

Weiterode. „Ellis Saal“ in Weiterode stand am Samstag ganz im Zeichen rasant-vergnügter und balladenreicher Irish-Folk-Musik. Zu Gast war die fünfköpfige Band Cara, die sowohl 2010 als auch 2011 den „Irish Music Award“ abräumte.

Cara macht Freude, allein schon durch das charismatische Auftreten der beiden Frontfrauen Gudrun Walther und Jeana Leslie, die beide außer dem Gesang jeweils noch zwei Instrumente spielen. „Wir wissen, dass hier heute Abend echte Irish-Folk-Fans sitzen“, begrüßte Gudrun Walther die knapp hundert Gäste in Ellis Saal. „Darum freuen wir uns besonders, hier zu sein. Zusammen werden wir großen Spaß haben.“

Und so war es auch. Voller Klangvirtuosität und Melodienvielfalt präsentierten die fünf Musiker aus Deutschland, Irland und Schottland zahlreiche Stücke aus ihrem Repertoire. Zum Einsatz kamen Geige, Akkordeon, Klavier, Gitarre, irischer Dudelsack, verschiedene Flöten sowie Bodhrán, die irische Rahmentrommel aus Holz, mit Ziegenfell bespannt.

An diesem Instrument überzeugte Rolf Wagels, der Einzige in der Band, der noch einen „Nebenjob“ hat. Er ist Tierarzt. „Bringen Sie bloß keine Ziegen zu ihm“, witzelte Frontfrau Gudrun Walther. „Es könnte sein, dass daraus eine neue Trommel entsteht.“

An der Gitarre glänzte der Schwabe Jürgen Treyz. Er prägt den Bandsound entscheidend und hat auch einige der Stücke von Cara geschrieben. Last but not least - Ryan Murphy aus Irland. Er ist siebenfacher „All-Ireland-Champion“ auf dem irischen Dudelsack.

Profis an den Instrumenten verbunden mit dem herausragendem Gesang zweier überaus talentierter Sängerinnen; das führt zu einem Mix, der unverwechselbar gut ist und darüber hinaus viele Eigenkompositionen und neue Arrangements enthält. Das betrifft sowohl die schnellen-rasanten Mitklatsch-Stücke als auch die gefühlvoll-sentimentalen Balladen; zum Beispiel vom Seemann, der unversehrt in die Arme seiner Liebsten zurückkehrt, die auf ihn gewartet hat. „Es ist ein irisches Seemannslied mit Happy End“, so Gudrun Walther. „Normalerweise sterben die Seeleute in den Liedern oder verlieben sich fremd. Dieses Lied ist daher eine seltene Ausnahme.“ Genauso wie „CARA“ - eine überaus perfekte Ausnahmeerscheinung in der Sparte Irish-Folk-Musik. (zxy)

Quelle: HNA

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