Wildeck will interkommunale Zusammenarbeit um kostengünstiger zu streuen

Sparen beim Winterdienst

Wildeck. Der Gemeindevorstand der Gemeinde Wildeck wird mit Nachbarkommunen Gespräche über eine Zusammenarbeit beim Winterdienst führen. Ziel ist, den Winterdienst in Zukunft kostengünstiger zu gestalten. Das hat die Wildecker Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung auf Antrag der FWG-Fraktion einstimmig beschlossen.

„Wir können zum Beispiel gemeinsam mit Nachbarn größere Mengen an Streugut einkaufen und damit Kosten einsparen“, erläuterte Bernd Sauer den Antrag seiner Fraktion. Die Gespräche im Zuge der vom Land geförderten interkommunalen Zusammenarbeit sollten auch länderübergreifend geführt werden, sagte er.

„Wir können zum Beispiel gemeinsam mit Nachbarn größere Mengen an Streugut einkaufen und damit Kosten einsparen“

Bernd Sauer

„Das ist im Prinzip richtig“, betonte Renate Kohrock (CDU). Nur den Räumdienst müsse jede Gemeinde für sich selbst organisieren, sonst gäbe es Schwierigkeiten, wer zuerst wo räumen soll. FWG, CDU und Grüne hätten bereits im Oktober 2012 einen Antrag im Parlament eingebracht, betonte Dr. Kurt Schreiner (FWG). Damals schon sei der Gemeindevorstand aufgefordert worden, Gespräche über eine interkommunale Zusammenarbeit zu führen. „Das ist 14 Monate her. Da ist noch nichts erkennbar passiert“, sagte Dr. Schreiner.

Die Salzhalle der Gemeinde Wildeck in Hönebach wurde bis vor kurzem von Hessen Mobil, dem Verkehrsmanagment des Land, mit genutzt. Die Gemeinde konnte die Lademöglichkeit von Hessen Mobil mit nutzen, um Salz auf die Gemeindefahrzeuge zu befördern.

Hilfe mit Radlader

Zurzeit hilft eine ortsansässige Firma der Gemeinde mit einem kleinen Radlader aus. Das teilte der Erste Beigeordnete Steffen Sauer auf Anfrage unserer Zeitung mit. Einen Radlader nur für den Winter zu kaufen, lohne sich aber nicht. Jetzt müsse die Gemeinde Möglichkeiten finden, das Problem zu lösen. (dup)

Quelle: HNA

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