Neuordnung des Bereitschaftsdienst

Ärztliche Versorgung bald auch am Sonntag 

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Hersfeld-Rotenburg. Neu geordnet wird der Ärztliche Bereitschaftdienst im Kreis Hersfeld-Rotenburg. Neben einer Zentrale in Bad Hersfeld, die ab April für den Großteil des Kreises zuständig sein wird, soll es an Sonn- und Feiertagen sowie an Brückentagen auch Sprechstunden in Rotenburg geben.

Damit sollen die Wege der Patienten, die außerhalb der normalen Sprechstunden einen Arzt benötigen, nicht zu weit werden. Während der Woche abends sollen Sprechstunden ab April zentral in Bad Hersfeld stattfinden. „Wir bemühen uns um eine optimale Versorgung für die Patienten“, erklärte Dr. Eckart Auel (Bad Hersfeld) nach einer Versammlung der Ärzte. Zu welchen Zeiten die Sprechstunden stattfinden werden, stehe noch nicht fest, sagte Auel, Obmann der niedergelassenen Ärzte im Kreis. Rechtsverbindliche Beschlüsse gebe es noch nicht. Der stellvertretende Obmann, Dr. Johannes Flicker, erläuterte, die Sprechstunden an den Feiertagen sollten neben der Zentrale Am Markt in Bad Hersfeld auch am Kreiskrankenhaus in Rotenburg stattfinden.

Wer nachts Hilfe benötigt, zu dem soll der diensthabende Arzt künftig ins Haus kommen. Dazu wird es voraussichtlich einen Fahrdienst geben, der ihn zum Patienten bringt. Der Fahrdienst soll nach den derzeitigen Planungen in Bad Hersfeld oder Rotenburg starten, abhängig davon, aus welchem Kreisteil der diensthabende Arzt kommt. Patienten müssen mit Wartezeiten rechnen und wie auch die Ärzte wesentlich weitere Wege bewältigen.

Vonseiten der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen hieß es, bei der Versammlung der Ärzte habe es sich um eine Informationsveranstaltung gehandelt. Die genauen Konditionen würden noch verhandelt.

Statt wie bisher in drei Bezirken (Bad Hersfeld, Rotenburg und Wildeck/Heringen) wird der Bereitschaftsdienst ab April gemeinsam von den rund 130 Ärzten im Kreis organisiert.

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Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

Quelle: HNA

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