Die Kirchner Solar Group gründet eine eigene Altersvorsorge für die Mitarbeiter

Sonnenstrom für die Rente

Setzt auf Solarenergie: KSG-Chef Lars Kirchner. Foto: nh

Heinebach. Zuletzt gab es nur wenige gute Nachrichten aus der Solarbranche. Viele Firmen klagen über die Senkung der Einspeisevergütung für Sonnenstrom oder sind sogar insolvent wie Q-Cells. Die Kirchner Solar Group (KSG) hingegen scheint von der Zukunftsträchtigkeit des Solarstroms überzeugt: Der Heinebacher Anbieter von Fotovoltaiklösungen baut eine eigene Altersvorsorge für seine Mitarbeiter auf.

Damit ist Kirchner nach eigener Aussage das einzige Unternehmen in der Region, das seinen Angestellten eine hauseigene Möglichkeit bietet, die Rente aufzubessern. Doch dem nicht genug: Die KSG-Versorgungskasse „Die Sonne fürs Alter“ (KSG-Sonne) wird ausschließlich in den Ausbau der Sonnenenergie investieren und will so besonders lukrativ sein. Die Solarenergie sei nach wie vor eine sichere und im Vergleich zu Lebens- und Rentenversicherungen renditestarke Anlageform, heißt es bei Kirchner. Das Unternehmen sendet damit ein Signal, dass der Sonnenstrom nicht nur Teil der Energiewende ist, sondern auch wirtschaftlich rentabel – und das auf sehr lange Sicht.

Das sagt auch KSG-Gründer und -Geschäftsführer Lars Kirchner: „Wir bieten ein Modell der betrieblichen Altersvorsorge an, das sowohl finanziell als auch ökologisch nachhaltig ist.“ Die Kirchner Solar Group gehe mit der Gründung der Versorgungskasse und der konsequenten Investition in Solarenergie ganz bewusst einen neuen Weg.

Jeder der 220 Mitarbeiter kann künftig einen Teil seines Gehalts in die Altersvorsorge fließen lassen. Kirchner gibt noch einen Arbeitgeberanteil oben drauf. Weil die Beiträge direkt vom Bruttolohn abgehen, sinken sogar die Abgaben für Steuer und Sozialversicherungsbeiträge.

Für die neue Versorgungskasse wurde eigens der Verein KSG-Sonne aus der Taufe gehoben. Gründungsmitglieder sind die diversen Tochtergesellschaften der Kirchner Solar Holding, die Geschäftsführer Lars Kirchner und Christian Wahl sowie die Mitarbeiter Marcus Kerst, Roland Mügge-Weißenborn, Carmen Berger, Christine Limpert und Caroline Viereck.

Von Marcus Janz

Quelle: HNA

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