Tannenbergschüler und Lindenschüler bekommen Auszeichnung für Solarprojekte

Die Sonnenklassen strahlen

Der Einsatz hat sich gelohnt: Die Schülerinnen und Schüler, die gestern in Heinebach als Sonnenklassen ausgezeichnet worden sind, dürfen sich über einen fünftägigen Aufenthalt im Schullandheim des Umweltbildungszentrums Licherode freuen. Foto: Meyer

Heinebach. Zwei Klassen der Tannenbergschule Nentershausen und der Heinebacher Lindenschule sind bei einem Festakt im Heinebacher Firmensitz der Solarfirma Kirchner als sogenannte Sonnenklassen ausgezeichnet worden. Kirchner und das Umweltbildungszentrum in Licherode hatten 300 Schulen in vier Landkreisen dazu aufgerufen, sich im Unterricht mit dem Thema Solarenergie zu beschäftigen.

Die Schüler der dritten Klasse von der Tannenbergschule fanden verschiedene Zugänge zum Thema: Sie bauten einen Sonnenofen und zählten in Nentershausen, wie viele Häuser Solarzellen auf dem Dach haben.

Die Kinder der Klasse 3 b aus Heinebach fertigten ein Liporello, das von dem Schulpatenkind Irene in Uganda erzählt. In der Geschichte bringen die Kinder ihr als Geschenk eine Solarlampe. „Wir wollen Kinder für das Thema Solarenergie begeistern“, sagte Klaus Adamaschek vom ökologischen Schullandheim.

„Wir wollen Kinder für das Thema Solarenergie begeistern.“

Klaus AdamAschek

Firmenchef Lars Kirchner erklärte den Kindern, die Sonne liefere tausende Male mehr Energie, als auf der Erde verbraucht werde. Allerdings erfordere die Gewinnung der Sonnenenergie Technik und entsprechend ausgebildete Mitarbeiter. „Ich möchte euch dazu motivieren, solche Mitarbeiter zu werden“, rief er den Kindern zu.

Für die Kinder hat sich der Einsatz gelohnt: Beide Klassen gewinnen einen fünftägigen Aufenthalt im Schullandheim des Umweltbildungszentrums Licherode, zu dem die Firma Kirchner einlädt. Nach dem Festakt machten die Kinder mit Kirchner-Mitarbeitern Experimente und ließen sich den von der Firma entwickelten Solarbaum erklären.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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