Gelagerte Abfallmenge wird nicht erhöht

K+S: Sondermüll-Lager in Herfa wird erweitert

Herfa. Die Sondermüll-Deponie Herfa-Neurode, die von K+S betrieben wird, soll erweitert werden. Dabei soll es nicht zu technischen oder baulichen Veränderungen kommen, erklärte K+S-Sprecher Ulrich Göbel auf Anfrage unserer Zeitung.

„Es geht lediglich darum, die bestehende immissionsschutzrechtliche Genehmigung an die vorhandene technische Kapazität anzupassen“, erklärt Göbel und reagiert damit auf besorgte Anfragen von Anwohnern. Bei der Erweiterung gehe es nicht um eine Erhöhung der Mengen, die unter Tage eingelagert werden, betont Göbel.

Vielmehr soll durch die Erweiterung ein Teil der Abfälle, die bisher in externen Betrieben verpackt und dann nach Herfa-Neurode gebracht werden, direkt vor Ort für die Einlagerung zu vorbereitet werden. Bei den Abfällen handelt es sich zumeist um hochtoxische Filterstäube aus Verbrennungsanlagen.

In Spezialbehältern verpackt

Göbel verweist darauf, das alle Abfälle in Spezialbehältern verpackt sind, deren Sicherheit durch interne und externe Staubmessungen von durch Gutachter geprüft ist.

„Sie belegen eindeutig, dass keine giftigen Stäube mit der Abluft in die Umwelt gelangen“, sagt Göbel. Die Abfallentsorgung in Salzstöcken sei EU-weit als sicherste Lagerungsmöglichkeit für toxischen Müll anerkannt. (kai)

Quelle: HNA

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