Berufliche Schulen: Fortschritte beim Umbau – Spenden von Unternehmen helfen

Solarhaus wird aufgemöbelt

Sina Mäusgeier (Fünfte von links) weiht ihre Kollegen in die Geheimnisse der Montage großer Türen ein. Ihr Chef Werner Holl (Vierter von links) unterstützt sie dabei. Wolfgang Haas (Dritter von links) und Herbert Heisterkamp (rechts) informieren sich über den Fortschritt der Arbeiten. Foto: Knierm/nh

BEBRA. Es geht voran: Der Umbau und die Sanierung des Solarhauses haben in den vergangenen Wochen große Fortschritte gemacht -– auch dank der Spenden, mit denen die Unternehmen der Region das Projekt der Beruflichen Schulen Bebra unterstützen.

Emsiges Treiben herrschte in den Wochen vor den Ferien auf der Baustelle des Solarhauses: Fliesen und Pflastersteine wurden gelegt, das Dach, Fenster und Türen wurden gedämmt.

Eingangstür mit zwei Flügeln

Besonderes Augenmerk lag auf der Montage der neuen zweiflügeligen Eingangstür, mit der die Tischlerauszubildenden beauftragt wurden. Sina Mäusgeier, die bei Holl Fensterbau in Rotenburg ihre Ausbildung macht, erklärte ihren männlichen Mitschülern die richtige Reihenfolge bei der Montage, das Ausrichten und Einstellen oder die Schraubenauswahl und anderer Materialien.

„Ohne Handwerk geht es nicht, wenn individuelle Lösungen umgesetzt werden sollen“, wies Werner Holl auf die Bedeutung der Handwerksberufe und die solide Ausbildung junger Menschen hin. Der Geschäftsführer von Holl Fensterbau verzichtete auf den Großteil des Herstellungspreises der Tür und der Fenster im Wert von 3000 Euro und stand unterstützend zur Seite.

Auch der Gewinn-Sparverein Frankfurt der Sparda-Bank Hessen trug einen Teil zum neu gestalteten Solarhaus in Form einer 1000-Euro-Spende bei. „Das Geld verwenden wir zur Grundfinanzierung der Fenster und der Tür“, freute sich Herbert Heisterkamp, der Vorsitzende des Schul-Fördervereins. (zpk/nh)

Quelle: HNA

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