Gemeinsame Initiative von Jugendlichen und angehenden Straßenbauern

Skaten über Wobbel

Bauten zusammen eine Skateboard-Rampe: (von links) Yusuf Dapgin, Marian Aguilera-Delgado, Jan Zindler, Dennis Nico Liedel, Martin Siebert, Can Uz sowie die Straßenbau-Azubis Johannes May und Arne Schott. Foto: Meyer

Bebra. Vom Skateboard begeisterte Jugendliche und angehende Straßenbauer haben in Bebra zusammengearbeitet, um eine weitere Rampe für den Skateboard-Park an der Kerschensteiner Straße zu bauen.

Seit mehreren Jahren ergreifen die Jugendlichen die Initiative und bauen das Gelände Stück für Stück aus. Mit der Lehrbaustelle, die nicht weit entfernt ist, haben sie schon mehrmals zusammengearbeitet. So sind über die Zeit verschiedene Rampen für Sprünge und Abfahrten entstanden.

Buckel aus Beton

Jetzt ist ein sogenannter Wobble dazugekommen, ein Buckel aus Beton, der sich als Rampe oder zum Schwungholen nutzen lässt, wie Marian Aguilera Delgado erklärt. Drei Tage haben die Jugendlichen daran gearbeitet, den Asphalt aufgeschnitten, in der Lehrbaustelle Beton angerührt und ihn mit Kellen modelliert. Straßenbau-Azubis halfen dabei.

Kellen haben die Skater von den Einnahmen eines Films über ihr Hobby gekauft, den sie vor einiger Zeit im Bebraer Kino zeigten. Die Kosten für den Beton übernimmt die Stadt. Uli Rathman von der Stadtjugendpflege ist begeistert, dass die Jugendlichen sich so für ihre Sache einsetzen.

Für die Skater gehört das Engagement für die Stadt dazu. Bei einem Aktionstag der Stadt, der für das Ende der Sommerferien geplant ist, wollen sie Kinder und Jugendliche Skateboard fahren lassen. An der Kerschensteiner Straße sollen künftig noch weitere Rampen entstehen. (zmy)

Quelle: HNA

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