Braacher stimmen mit Maibaum schon auf Dorfjubiläum im nächsten Jahr ein

Ein Sinnbild der Einigkeit

Symbol des Frühlings und der Erneuerung: Auch in Braach wurde am Samstag ein Maibaum aufgestellt. Foto: Meyer

Braach. Erstmals haben die Braacher in der Dorfmitte einen Maibaum aufgestellt. Damit stimmt sich das Dorf weiter auf das große Fest zur 1250-Jahrfeier im kommenden Jahr ein.

Der Maibaum war ein Geschenk der Rotenburger Vereinigung Handel, Handwerk und Gewerbe. Ortsvorsteher Claus Riemenschneider, Horst Leimbach und Adam Dehnhardt bemalten den kahlen Stamm in den Braacher Farben weiß, blau und rot. Gerlinde Caspar wickelte mit Monika Möller und Elsbeth Herwig den Maibaum-Kranz, an dem nun an der Straße vor dem Dorfgemeinschaftshaus bunte Bänder wehen. Evmarie Brell hatte sie befestigt.

Helfer werden gebraucht

Vor den Augen vieler Zuschauer, einige davon mit blauen „Braach 1250“-Mützen, brachten die Männer den von einem Autokran gehobenen Maibaum ins Lot und befestigten dann zwei von Michael Röhrig gestaltete Schilder daran. Sie zeigen Wappen, den Braacher Kuckuck und einen Reim: „Einigkeit, das starke Band, brachte dieses Werk zustand.“ Der Spruch sei „Sinnbild für die Gemeinschaft in unserem Dorf“, sagte Evmarie Brell, die auch andeutete, dass zur Ausrichtung der großen Festlichkeit im kommenden Jahr noch viele helfende Hände gebraucht werden.

Die Aufstellung des Maibaums sei „der Auftakt zur 1250-Jahrfeier“, sagte Claus Riemenschneider. Organisiert hatte die Aufstellung der Verein Kubraa für Kultur und Brauchtumspflege, der sich für die Ausrichtung der 1250-Jahrfeier gegründet hat. Hinterher feierten die Braacher noch im Feuerwehrhaus. Die Landfrauen tanzten in Tracht um den neuen Maibaum. (zmy)

Quelle: HNA

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