Kinderförderung ist vielen eine Herzensangelegenheit – Gründung vor 40 Jahren

In sicherem Fahrwasser

Hat Spuren in der Stadt hinterlassen: Zum 40. Geburtstag der Kinderförderung kamen nicht nur Vereinsmitglieder und -gründer, sondern auch aktuelle und ehemalige Kinderförderungskinder. Fotos:  Achim Meyer

Rotenburg. In der Kinderförderung in Rotenburg finden Familien Unterstützung, deren Kinder Schwierigkeiten in der Schule haben – und das inzwischen seit 40 Jahren. Dass sich das Angebot in Rotenburg behauptet hat, ist der Tatsache geschuldet, dass die Kinderförderung vielen eine echte Herzensangelegenheit ist. Das wurde deutlich bei der Jubiläumsfeier im Rotenburger Rathaus.

Bürgermeister Christian Grunwald lobte all jene, die sich in den vier Jahrzehnten ehren- oder hauptamtlich für die Kinderförderung stark gemacht haben. „Sie ist ein ganz wesentlicher Baustein in unserer Stadt“, sagte Grunwald und versprach: „Die Stadt Rotenburg wird da sein. Die Kinderförderung ist jetzt in gesichertem Fahrwasser.“ Das war nicht immer so.

Als das Land Hessen vor über zehn Jahren seine Förderung einstellte, war die Zukunft der Einrichtung ungewiss. Der Kreis sprang ein.

Zu 80 Prozent finanziert sich das Angebot heute aus öffentlichen Mitteln, dazu kommen Spenden. „Es gab immer wieder Menschen, die die Kinderförderung nicht im Stich gelassen haben“, so Grunwald. „Ich bin stolz, dass das so funktioniert.“

Der Vereinsvorsitzende Joachim Jaceck dankte der Stadt und würdigte all jene, die die Arbeit des Vereins prägten und prägen. Dazu zählt unter anderem auch Ulrike Schedensack, die viele Jahre hauptamtliche Mitarbeiterin war. Heute sind Erzieherin Marlies Propfe und Sozialpädagogin Helga Mathow-Thomas hauptamtliche Mitarbeiterinnen.

Die Kinderförderung ging aus einer Elterninitiative hervor. Kriemhild Stippich, die vor 40 Jahren an der Gründung maßgeblich beteiligt war, kam als Gast. „Vielleicht ist es möglich, Flüchtlingskinder in die Arbeit mit einzubeziehen“, schlug sie vor. HINTERGRUND

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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