Dachstuhl wird wieder aufgebaut

Feuer an Semms Ecke in Bebra: Brandursache noch ungeklärt

Bebra. Semms Ecke, das gerade sanierte Haus in der Bebraer Innenstadt, das in das neue Handelszentrum integriert wurde, ist bei dem Brand Anfang Juli nicht so stark beschädigt worden, wie zunächst befürchtet. Ein Abriss kommt nicht in Frage.

Stattdessen wird das Haus ohne Verzögerung ein zweites Mal innerhalb eines Jahres teilweise entkernt. Den ausgebrannten Dachstuhl ersetzt zunächst ein Notdach, ein Trocknungsgerät soll die Feuchtigkeit, die bei den Löscharbeiten in die Wände sickerte, abziehen. Auch eine Belüftung der Dämmschüttung läuft.

Gleich nach dem Brand sind auch die Dachflächen und die Glaskuppel des Neubaus vom Ruß gereinigt worden, ebenso die Lüftungsanlage des Handelszentrums.

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Jetzt komme es darauf an, schnell einen neuen Dachstuhl auf das „Semms Ecke“ zu setzen, auch die Decke des zweiten Obergeschosses müsse herausgenommen werden. Das Problem sei nun die Ferienzeit, erklärte Stefan Knoche von der Stadtentwicklung Bebra. Der Eröffnungstermin des Handelszentrums im September stehe nach wie vor. Wann Semms Ecke fertig werde, könne man noch nicht sagen. In zwei Wochen wisse man mehr.

Laut Knoche wird noch der Bericht des Landeskriminalamts erwartet. Auch die Schadenshöhe stehe noch nicht fest. Auf 500.000 Euro werde man aber sicher kommen. Knoche ist nach dem ersten Schock zuversichtlich: „Es hätte uns schlimmer treffen können.“ Die Versicherungen waren schon in der vergangenen Woche alle vor Ort gewesen. 

Fotos von dem Brand

Feuerwehr im Großeinsatz am neuen Einkaufszentrum in Bebra

Polizeisprecher Manfred Knoch konnte noch nichts zur Brandursache sagen. Man gehe aber davon aus, dass es sich nicht um vorsätzliche Brandstiftung handele.

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © HNA/Schankweiler-Ziermann

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