Grüne: Kommunalaufsicht hat „Nein“ gesagt

Schwimmhalle darf nicht saniert werden

Obersuhl. Die Sanierung der Kleinschwimmhalle in Obersuhl wird von der Kommunalaufsicht nicht genehmigt. Das erklärte Martina Selzer von der Fraktion der Grünen am Montag.

Die Darlehensaufnahme von 500.000 Euro für die Sanierung werde nicht akzeptiert mit der Begründung, dass die „Kreditverpflichtungen nicht mehr mit der dauernden Leistungsfähigkeit der Gemeinde in Einklang stehen“, zitiert Selzer.

Auch Wildecks Erster Beigeordneter Armin Krapf, der den seit längerem erkrankten Bürgermeister Jürgen Grau vertritt, bestätigte das „Nein“ der Kommunalaufsicht. Die Kleinschwimmhalle ist in dieser Wintersaison noch einmal geöffnet worden, gilt aber als dringend sanierungsbedürftig. Die Wildecker Kommunalpolitiker haben sich über Jahre mit dem Problem befasst und letztlich mehrheitlich für eine Sanierung gestimmt.

Aktuell hat die Gemeinde Wildeck im Haushalt einen Fehlbetrag von knapp 590.000 Euro, hinzu kommen langfristige Verbindlichkeiten von 13 Millionen Euro plus 21 Millionen Euro im Eigenbetrieb.

Für Martina Selzer ist die Entscheidung der Kommunalaufsicht eine Bestätigung: Grüne, CDU und FWG im Gemeindeparlament hätten mehrfach ein schlüssiges Betriebskonzept als Grundlage für den Fortbestand der Einrichtung gefordert und dazu Mitarbeit angeboten. (sis)

Quelle: HNA

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