Züchter des Familienhundes Elo trafen sich am  Kirchheimer Seepark

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In vier Kategorien stellten sich am Sonntagmittag auf einer Wiese im Campingplatz am Kirchheimer Seepark die Teilnehmer zur Wahl des schönsten Elo auf. Der Begründer der Elo-Zucht ist Heinz Szobries.  

Kirchheim. Rund 200 Mitglieder des Vereins Elo Zucht- und Forschungsgemeinschaft (EZFG) waren kürzlich auf dem Campingplatz am Kirchheimer Seepark zu Gast. Auf dem Programm des Jahrestreffens standen neben Vorträgen und Seminaren eine Züchter- und eine Mitgliederversammlung.

Zusätzlich konnten die Teilnehmer bei Zuchttauglichkeitsbeurteilungen, Zucht- und Wesensbeurteilungen und diversen Workshops für Züchter mitmachen. Höhepunkte der Veranstaltungen waren die Wahl des schönsten Elo und das Original-Elo-Rennen.

Rund 1000 Mitglieder aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Holland und Belgien hat der Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, einen kindergeeigneten Familien- und Gesellschaftshund zu züchten. „Die drei wichtigsten Ausgangsrassen waren dabei der Eurasier, der Bobtail und der Chow-Chow“, erklärt der Initiator des Projektes, Heinz Szobries. Dabei habe man vor allem auf Wesen und Gesundheit geachtet, Felltyp und Fellfarbe spielten eine untergeordnete Rolle. Das ist der Grund dafür, warum die Elo sehr unterschiedlich daher kommen.

Der Name ergibt sich aus dem „E“ des Eurasier, dem „l“ des Bobtail und dem „o“ des Chow-Chow. Vier verschiedene Arten unterscheiden die Elo-Freunde, den Klein-Elo und den Groß-Elo, jeweils als Glatt- oder als Langhaarversion. Nur ein Merkmal ist allen gemeinsam: Die weiße Schwanzspitze. Züchten darf nur, wer Mitglied im Verein ist, und sich verpflichtet, nach den Kriterien der EZFB zu züchten.

Zusätzlich muss ein Grundseminar erfolgreich abgeschlossen werden und auch die Zuchtstätte wird vom Verein kontrolliert. Schließlich muss jede Verpaarung im Vorfeld angekündigt, geprüft und genehmigt werden. Nur Hunde die diesen und weiteren Ansprüchen genügen, dürfen den Namen Elo tragen So soll sichergestellt werden, dass nur die vom Verein gewünschten Merkmale an die nächste Generation weiter gegeben werden. Wer einen Elo-Welpen erwerben will, der sollte mit Kosten um die 1000 Euro kalkulieren. (lö)

Quelle: HNA

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