Schulgebäude in neuem Glanz

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Zuständig für das neue Geländer: Thomas Trieschmann und Jochen Richter von der Firma Schmiedemeister Eckhardt.

Ein Gebäude der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg erstrahlt in neuem Glanz: die Bildungsstätte für die Förderstufen und die gymnasialen Eingangsklassen an der Bernhard-Faust-Straße.

In mehr als zwei Jahren Bauzeit wurde das Schulgebäude von Grund auf erneuert. Nun steht das große Haus den Schülern und ihren Lehrern wieder zur Verfügung.

„5,2 Millionen Euro wurden in die Sanierung des Gebäudes investiert. Das ist Geld, das aus dem Zukunfts-Investitionsprogramm des Bundes dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg zur Verfügung gestellt wurde. Entstanden ist quasi ein Neubau“, sagte Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, der dem Bund für das finanzielle Engagement dankte. Der Verwaltungschef hofft nun, dass die erneuerte Förderstufe hervorragende Unterrichtsbedingungen schafft und für Lehrer und Kinder ein ansprechendes und förderndes Umfeld zum erfolgreichen Lernen bietet.

Das zweigeschossige Schulgebäude mit einer Grundfläche von 6000 Quadratmetern stammt aus dem Jahr 1972. Für die Sanierung wurde das Bauwerk komplett entkernt. Lediglich das „Skelett“ der alten Schule blieb stehen und wurde Stück für Stück neu aufgebaut. Nun ist die „neue“ Schule fertig und die Zeit der auswärtigen Unterbringung vorbei. In der erneuerten Schule werden 416 Kinder in 17 Klassen von 30 Lehrern unterrichtet. Leiterin der Schule ist Sabine Eberlein.

Komplettsanierung

Die Sanierung der Förderstufe sah eine vollständige Entkernung des Gebäudes vor, teilte der Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit. Lediglich das statische Tragwerk aus Stahlbetonpfosten, Stahlbetonriegeln und Stahlbetondecken sowie die massiven Treppenhauskerne seien bestehen geblieben. Danach sei das Gebäude mit einem neuen Raumzuschnitt und einer neuen Installation – von der Elektrotechnik über die Elektronische Datenverarbeitung, der Heizung und den sanitären Einrichtungen bis hin zur Lüftung – den heutigen Bedürfnissen einer modernen Schule angepasst worden. Neben den Klassen-, Kurs- und Fachräumen verfügt die Schule nun auch über eine Cateringküche mit Essensbereich für die Mittagsverpflegung. Das neue Raumkonzept sei zwischen dem Immobilienmanagement des Landkreises, der Schulleitung und dem Bauausschuss sowie dem planendem Architekturbüro Team Planquadrat abgestimmt worden.

„Und nun ist alles fertig. Selbst die Heizungs- und Lüftungsanlage, die in der Startphase ein paar Probleme bereitete, läuft reibungslos. Der Unterricht kann durchstarten“, sagte Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt bei der Wiedereröffnung.

Die Lerndörfer

Bei einem Tag der offenen Tür präsentierte sich die Schule als ein interessanter Lernort mit einem vielfältigen Angebot. Dazu gehören die Lerndörfer. Jedes Lerndorf besteht aus vier Klassen und verfügt über einen eigenen geräumigen Innenhof. Außerdem wurde die Schule komplett mit neuen Möbeln ausgestattet. Der Innenbereich präsentiert sich lichtdurchflutet in ansprechenden Farben.  (zvk)

PDF der Sonderseite Sanierung der Jacob-Grimm-Schule

Quelle: HNA

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