Schüler kommen aus ganz Hessen in den Kreis Hersfeld-Rotenburg

Hersfeld-Rotenburg. Die Schülerzahlen an den Beruflichen Schulen im Schulamtsbezirk steigen deutlich. Allerdings ist dieser Trend zweigeteilt.

Während im Werra-Meißner-Kreis die Schülerzahl in Eschwege gegenüber dem vergangenen Jahr um etwa 50 auf 1520 gesunken und in Witzenhausen mit 1115 stabil geblieben ist, ist der Anstieg allein im Kreis Hersfeld- Rotenburg zu beobachten. Das erklärten Gerhard Finke, stellvertretender Leiter des Staatlichen Schulamts, und Fachberaterin Katrin Klöppner von den Beruflichen Schulen Eschwege.

Aus dem Rahmen fallen hier die Beruflichen Schulen (BS) in Bebra, die in diesem Jahr ein Plus von über 80 Schülern aufweisen. Auch die Bad Hersfelder Schulen haben zugelegt (+34 an den BS Bad Hersfeld und +28 an der Modellschule/MSO).

Die Entwicklung an den Beruflichen Schulen hängt eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung zusammen. So hat die Zahl der Berufsschüler, die eine Ausbildung in Handel, Handwerk oder Gewerbe absolvieren, im Werra-Meißner-Kreis um 50 abgenommen und beträgt aktuell 1170.

In Hersfeld-Rotenburg dagegen setzt sich der Aufwärtstrend fort (+70/2800). Bebra profitiert von vielen Landesfachklassen. Allein 71 Schornsteinfeger, 26 Verwaltungsfachangestellte der Bundespolizei, 24 Baugeräteführer und 18 Fachkräfte Straßen- und Verkehrstechnik aus ganz Hessen haben in diesem Schuljahr neu begonnen. Dies unterstreiche die Bedeutung von Bebra als Ausbildungsstandort, betonte Finke. Bebra habe mit dem Strabag-Ausbildungszentrum, der BMTI-Lehrwerkstatt und Unterbringungsmöglichkeiten für die Schüler, die in der Regel Blockunterricht erhalten, gute Voraussetzungen. Auch in Bad Hersfeld gibt es eine Landesklasse Bergbaumechaniker.

Im Übergangssystem haben in Hersfeld-Rotenburg im vergangenen Jahr 310 Schüler neu begonnen, in Werra-Meißner fast 400.

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Quelle: HNA

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