So scheen is es in Widderore

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Scheen, scheen, scheen es Widderore: Als „Sahnehäubchen“ des diesjährigen Dorffestes stellt die Mundartgruppe des Kulturvereins „Ellis Saal“ das noch druckfrische Weiteröder Mundart-Buch samt CD vor und zum Verkauf bereit. Über Monate hinweg haben die Frauen und Männer um „Spekdoagelmensch“ Hildegard Thon (vorne rechts) „gesammelt“ und aufgeschrieben, um für die Zukunft festzuhalten, wie man in der Vergangenheit im Ulfedorf gesprochen hat.

Die Zeit ist reif. Nach zwei Jahren Pause steigt am Wochenende im größten Bebraer Stadtteil einmal mehr das traditionelle Dorffest.

Da die Weiteröder ein feierlustiges Völkchen sind, geht es am Samstag, 6. August, Punkt 17 Uhr, mit einem Schlag auf ein 30-Liter-Fass Eschweger Bier los. Wo? Wie immer auf dem Anger unter der altehrwürdigen Linde an der Kirche. Wer macht’s? Wird noch nicht verraten. In Betracht kommen Johannes Koch, der Vorsitzende des Vereinsgemeinschaft, Andreas Nölke, der beim Dorffest erstmals „amtierende“ Ortsvorsteher, oder aber Uwe Hassl, der Bebraer Bürgermeister. Ob’s klappt? Wird sich zeigen. Auf jeden Fall wird der „Oazapfer“ sein Bestes geben, damit die „Widderer“ zu ihrem ersten Schoppen kommen. Um 18 Uhr beginnt dann offiziell das gemütliche Beisammensein – mit guter Musik, für die DJ Heiko Schäfer sorgen wird und mit Getränken und Cocktails von der Bar. Auch alkoholfreien.

Weiteröder Spaßolympiade

Am Sonntag, 7. August, bleibt die Küche im Dorf an der Ulfe kalt. Zum einen lädt Lektorin Regina Tann um 11 Uhr zum Gottesdienst ein. Zum anderen sorgt die DRK-Ortsgruppe ab 12 Uhr für ein deftiges Mittagessen – Erbsensuppe nach guter, alter Art. Wenn sich das „Mundwerk“ erholt hat, müssen die restlichen Muskeln ran. Nicht bei allen, aber bei den Teilnehmern der 4. Weiteröder Spaßolympiade, die diesmal schon um 14 Uhr beginnt. Dahinter verbirgt sich eine Riesengaudi, bei der sich bis kurz vor Beginn vier- bis fünfköpfige Mann- oder Frauschaften zusammenfinden, die bei besonders originellen Wettkämpfen gegeneinander antreten. Die Schnellsten und Geschicktesten werden mit tollen Preisen – Hauptpreis ist ein 30-Liter-Fass Bier – belohnt.

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Spätestens ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen vom reichbestückten Kuchenbüfett, für das wie immer die Landfrauen verantwortlich sind. Damit es noch besser schmeckt, hat die Vereinsgemeinschaft die „Wildecker Musikanten“ engagiert, die für Blasmusik vom Feinsten sorgen werden.

An beiden Tagen gibt es neben Getränken nach Lust und Laune die bekannten, wohlschmeckenden Köstlichkeiten: Vom Sportangelverein geräucherte Forellen und Fischbrötchen, auf den Punkt gegrillte, echte Weiteröder Bratwürste und vom Kulturverein „Ellis Saal“ Flammkuchen und Wein. Für Spielmöglichkeiten für die lieben Kleinen ist ebenfalls gesorgt. Außerdem hat die Vereinsgemeinschaft die von der Weiteröder Kirmes bekannte „Knipskiste“ erneuert, in der man sich nach Herzenslust fotografieren lassen kann. Was dabei herauskommt, „hängt“ später im Internet. (zwa)

Quelle: HNA

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