Weg durch „Historisches Wildecker Tal“ wird eröffnet – Alle Interessierten eingeladen

Schatztour für Wanderer

Eine besonders schöne Station des neuen Wanderweges: der Inselsteich mit der Liebesinsel in seiner Mitte. Die Adligen kamen einst dorthin zum Lustwandeln. Foto: Achim Meyer

Wildeck. Nicht viele wissen, dass das romantische Wildecker Tal ein Jahrhundert lang von den Rotenburger Landgrafen gestaltet und bewohnt wurde. Um die verschütteten historischen Schätze wieder ans Licht zu bringen, wurde jetzt der Rundwanderweg „Historisches Wildecker Tal“ fertiggestellt.

Auf acht Hinweistafeln führt dort Prinzessin Clothilde, die Schwester des letzten Rotenburger Landgrafen, durch die liebliche Natur und berichtet, was in früheren Zeiten rund um den Inselsteich, den Obelisken und den Blumenstein so los war.

Am Freitag, 27. September, werden die Tafeln von einer Frau, die Prinzessin Clothilde spielt, der Öffentlichkeit vorgestellt. Dazu sind die Wildecker Bürger und alle anderen Interessierten herzlich eingeladen.

Wer will, darf Kostüm tragen

Treffpunkt zur Eröffnung des Weges ist um 16 Uhr am Wanderparkplatz zum Insels-teich. Den Parkplatz erreicht man, wenn man von Hönebach in Richtung Bosserode fährt. An der Abfahrt, wo es rechts nach Raßdorf geht, fährt man nach links ins Wildecker Tal.

Ob Kinder und Erwachsene, wer möchte, kann sich gern dem Anlass entsprechend kostümieren, zum Beispiel als Prinzessin oder Prinz, Jäger oder Bürger im historischen Anzug.

Nach einigen Erläuterungen zum Hintergrund der Tafeln werden die drei nächstliegenden Standorte zu Fuß besichtigt. Für Ältere und die Kleinsten besteht die Möglichkeit, gefahren zu werden. Anschließend werden am Insels-teich-Kiosk Speisen und Getränke angeboten, heißt es in der Pressemitteilung der Organisatoren.

Die Informationstafeln wurden für die Gemeinde Wildeck mit Unterstützung der Raiffeisenbank Ronshausen-Marksuhl, des Heimatvereins und der Jagdgenossenschaft Hönebach von Selzer Konzepte erstellt und mit Geld aus dem Leader-Topf der EU für vorbildliche ländliche Projekte gefördert. Initiator war Karl Schöppner vom Geschichtsverein Obersuhl. (red/dup)

Quelle: HNA

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