Sauna, Strand, Seebühne

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Breitenbach. Schon im nächsten Sommer soll auf der Halbinsel im Breitenbacher See eine Saunalandschaft mit Strandzugang stehen.

Konkrete Pläne dazu hat Nejat Sunel vom Fitnessstudio am Biberbad, erklärte Bebras Bürgermeister Uwe Hassl. Sunel sei der erste Investor, der loslegen wolle. sobald die Bauleitplanung abgeschlossen sei.

Die Saunalandschaft wird Teil des Fuldaauen Erlebnisparks an den Breitenbacher Seen. Auf der Halbinsel befinden sich auch die Angler, und für den Segelclub gibt es Überlegungen, ihn ebenfalls auf die Halbinsel zu verlegen. Hier sind außerdem neben einem Strand ein Informationszentrum, eine Freilichtbühne und Spielgeräte geplant.

Die Pläne sehen ein Seerestaurant dort vor, wo sich jetzt „Dat Ding am See“ befindet. Die Wohnmobilisten sollen an ihrem derzeitigen Standort bleiben, und die Möglichkeit zum Zelten ist vorgesehen.

Der Vorentwurf des Bebauungsplans wurde bereits offengelegt, Träger öffentlicher Belange hatten Gelegenheit zur Stellungnahme. Bis Ende des Jahres soll der Satzungsbeschluss stehen. Parallel dazu will nach den Worten von Bürgermeister Hassl der erste Investor schon sein Projekt vorantreiben, um gleich im nächsten Jahr bauen zu können. Hassl hofft auf eine Magnetwirkung der Saunalandschaft, die andere Investoren anziehen werde.

Das für den Erlebnispark an den Breitenbacher Seen vorgesehene Gelände hat eine Göße von 5,5 Hektar - das entspricht etwa acht Fußballfeldern. Die Stadt Bebra wolle hier die Voraussetzungen für Naherholung schaffen, erklärte Bürgermeister Uwe Hassl. Sie übernimmt die Erschließung - für die anderen Projekte werden Investoren gesucht, vor allem für das Seerestaurant.

Bis 2015 wird die Auskiesung soweit fortgeschritten sein, dass die Wasserfläche nördlich der Halbinsel mit dem übrigen See verbunden sein wird. Damit die Saunalandschaft auch einem Hochwasser standhält, plant der Investor einen Bau auf Stelzen, erläuterte der Bürgermeister.

Ausgleichsfläche gesucht

Für die 5,5 Hektar benötigt die Stadt noch Ausgleichsflächen. Hassl bittet Landwirte, Flächen anzubieten. Die erforderliche Ausgleichsfläche könne ein Problem werden und koste die finanziell schon stark belastete Stadt Geld.

Nebeneinander angestrebt

Die für den Erlebnispark vorgesehene Fläche ist auf 5,5 Hektar beschränkt. Die anderen Gebiete an den Breitenbacher Seen sollen der Natur vorbehalten bleiben. Man strebt insgesamt ein verträgliches Nebeneinander der verschiedenen Funktionen an. (ank)

Quelle: HNA

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