Satt werden beim Basenfasten -

Davon kann man nie genug haben: Karin Schaper präsentiert Obst und Gemüse, das beim Basenfasten reichlich gegessen werden darf. Foto: Schäfer-Marg

Richelsdorf. Die Fastenzeit hat in dieser Woche offiziell begonnen. Für Karin Schaper ist Fasten ein Synonym für „Besinnen“. Es geht der 51-jährigen Ernährungsberaterin aus Richelsdorf dabei auch sehr konkret um das Besinnen auf das Wesentliche, das der Körper braucht - eine Rückführung zu natürlichen, gesunden Lebensmitteln. Karin Schaper ist eine Verfechterin des Basenfastens. Sie erklärt das Prinzip.

Basenfasten ist der vorübergehende Verzicht auf säurebildende Nahrungsmittel. Dazu gehören alle tierischen Produkte, Getreide und Zucker sowie Kaffee und alle Teesorten außer Kräutertee. Im Gegensatz zum Heilfasten darf man während des Basenfastens essen - und zwar bis man satt ist. Ziel ist es, den Stoffwechsel zu entlasten und einen balancierten Säure-Basen-Haushalt zu erreichen. Positiv am Rande: Man verliert Pfunde, die Haut wird besser, man fühlt sich fitter.

Den Sinn von Zuckerverzicht kann man auch als Laie gut nachvollziehen. Aber was ist denn so schlimm an Joghurt oder Steak oder gar an einem Vollkornbrot? Karin Schaper erklärt es so: Diese Lebensmittel werden vom Körper sauer verstoffwechselt. Das heißt, die Stoffwechselendprodukte werden im Bindesgewebe eingelagert und wirken sich negativ auf die Gesundheit aus. Eine Übersäuerung des Körpers kann mitverantwortlich sein zum Beispiel für Rheuma, Arthrose und Osteoporose, Asthma, Bluthochdruck und Stoffwechselerkrankungen.

Was man während des Basenfastens essen und trinken darf und warum dieses Fasten höchstens drei Wochen dauern sollte - das lesen Sie in unserer gedruckten Samstagsausgabe.

Von Silke Schäfer-Marg

Quelle: HNA

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