Sanierte Jakobikirche ist wieder geöffnet

Großes Ziel erreicht: Ihnen allen gefällt die Kirche nach der Sanierung: von links Christa Jäger vom Kirchenvorstand, Dekanin Gisela Strohriegl, Prälatin Marita Natt, die die Festrede hielt, und Pfarrer Michael Dorfschäfer. Foto: Meyer

Rotenburg. Mit einem Festgottesdienst ist gestern Vormittag die Rotenburger Jakobikirche wiedereröffnet worden. Die Kirche war seit 2007 saniert worden und konnte während der Phase der Innensanierung über ein Jahr lang nicht genutzt werden.

Die sieben Bauabschnitte umfassende Sanierung begann 2007 mit der Renovierung von Dach und Fassade des Chores. Es folgten Süd- und Nordfassade, Dach und Turm, Turmhaube, Westfassade und schließlich die Innenrenovierung. Dabei erhielt die Kirche unter anderem eine neue Heizungsanlage und neue Bänke. Die Gesamtkosten betrugen 2,2 Millionen Euro. Finanziert wurde die Sanierung über Spenden, den Kirchenerhaltungsfonds, die Denkmalpflege, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Kirchenbau-Stiftung sowie durch Beihilfen der Landeskirche und des Kirchenkreises.

Festgottesdienst in der Jakobikirche

Festgottesdienst in der Jakobikirche

„Sie alle nehmen das Bild einer offenen, lichterfüllten Kirche mit“, sagte Prälatin Marita Natt, die die Predigt hielt, zu den vielen Besuchern des Festgottesdienstes. Dekanin Gisela Strohriegl dankte den Mitgliedern des Förderkreises, die viel Geld für die Innensanierung aufgetrieben hatten und beim Gottesdienst zudem einen weiteren symbolischen Scheck über 17 000 Euro überreichten. Für den Förderkreis gab es in der Kirche stehenden Applaus.

„Ich verspüre Dankbarkeit, dass dieser Ort für uns Rotenburger in diesem wunderschönen Glanz zur Verfügung steht“, sagte Bürgermeister Christian Grunwald. „Die Zeichen stehen gut, dass die Kirche in den nächsten Jahren, Jahrzehnten und Jahrhunderten ein bestimmender Standort in der Stadt sein wird.“

Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt sprach seinen Glückwunsch aus zu der von „Lichtfülle, Wärme und Freundlichkeit“ bestimmten Kirche.

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Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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