Sabine Kampmann hat in Schwarzenhasel eine eigene Galerie

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Lass leuchten: Sabine Kampmann hat in ihrer Galerie in Schwarzenhasel nicht nur Raum für ihre Bildern, sondern auch eine kleine Bühne und reichlich Platz für Gäste, sodass sie regelmäßig Literatur- und Musikveranstaltungen dort anbieten will.

Schwarzenhasel. Als Sängerin hat sich Sabine Kampmann schon seit vielen Jahren einen Namen in der Region gemacht. Nun möchte die Künstlerin die Menschen auch mit ihren Bildern und ihren Gedichten ansprechen.

Dazu hat sie sich mit Unterstützung ihres Lebensgefährten Ulrich Benz einen Traum erfüllt und eine eigene Galerie mit einer kleinen Bühne eingerichtet.

„Hier konzentrieren sich alle Kunstformen meines Lebens“, sagt Sabine Kampmann. „Was ich immer schon gemacht habe, wird hier sichtbar.“ In dem großen, lichtdurchfluteten Raum, der sich an das Wohnhaus in Schwarzenhasel anschließt und der früher einmal ein Schwimmbad war, zeigt Sabine Kampmann die Bilder ihres Lebens. Entstanden über einen Zeitraum von vielen Jahren offenbaren sie mit ihrer Farbigkeit, ihrem Stil und ihren Inhalten ganz unterschiedliche Lebensphasen und Ausdrucksformen.

Hinter jedem Bild Erfahrung

Schon immer hat Sabine Kampmann die Kunst gewählt, um sich mit den Freuden, vor allem aber auch mit dem Leid in ihrem Leben auseinanderzusetzen, mit dem frühen Unfalltod ihres Sohnes, dem Scheitern von Partnerschaften, mit ihren Wünschen und Sehnsüchten und immer wieder auch mit ihrem starken christlichen Glauben. „Hinter jedem Bild steckt eine Erfahrung oder ein Wunsch“, sagt die Künstlerin. Viele ihrer Bilder enthalten auch Textbotschaften, Psalme, Gebete, Texte, die Sabine Kampmann berühren und nun verstärkt auch eigene Gedichte.

Damit hat sie sich bislang kaum an die Öffentlichkeit gewagt. Doch das will sie nun ändern. Nach einem ersten Abend in der neuen Galerie, an dem Sabine Kampmann Gedichte und das bewegte Leben der Lyriker Mascha Kaleko vorstellte und das mit Liedern begleitete, plant sie nun am 30. Mai zur offiziellen Eröffnung der Galerie „Lass leuchten“ ein Programm mit eigener Lyrik sowie im zweiten Teil mit Texten von Hilde Domin.

Musikalisch gestaltet wird der Abend von dem Gitarrenduo Nordlicht. Veronika Schröter und Claudia Schmidt spielen moderne, aber auch klassische und romantische Gitarrenmusik. Als weiteren Gast hat Sabine Kampmann Hildegund Bode eingeladen, die eines ihrer Bilder vorstellen wird, das das Thema des Abends „Es blüht hinter uns her“ besonders eindrucksvoll illustriert.

In ihrer Galerie mit Bühne will Sabine Kampmann regelmäßig Veranstaltungen anbieten und dazu auch immer wieder andere Künstler einladen. Sie denkt dabei an Gesprächskonzerte, Lesungen und andere Kombinationen verschiedener Kunstformen.

Persönliches in Gang setzen

„Ich habe ganz viel geträumt von den großen Bühnen“, sagt Sabine Kampmann. „Doch hier kann ich den Menschen in die Augen sehen und mit ihnen ins Gespräch kommen“, freut sie sich über ihre eigene Galerie. „Ich will etwas Persönliches bei den Menschen in Gang setzen“, sagt sie und freut sich über jeden Besucher, der sich von ihrer Kunst berührt fühlt.

 

Zur Teilnahme an der Eröffnung der Galerie „Lass leuchten“ am 30. Mai ab 18.30 Uhr ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter theamazingsabie@yahoo.de unbedingt notwendig.

Quelle: HNA

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