Forstausschuss befürwortet neuen Wirtschaftsplan einmütig

Rotenburger Wald bringt mehr Geld als erwartet

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Ortstermin: In einem Waldstück bei Seifertshausen wurden die Mitglieder des Rotenburger Forstausschusses über die Wiederaufforstung der Fläche nach dem Sturm Kyrill informiert. Links Ausschussvorsitzender Heinz Schlegel.

Rotenburg. Einen geschätzten Überschuss von 90.000 Euro wird der Wald der Stadt Rotenburg im Haushaltsjahr 2013 erbringen. Die im Zuge des Schutzschirmantrags vorgesehene Ergebnisverbesserung von geplanten 40.000 auf geplante 60.000 Euro wird damit mehr als erfüllt.

Darüber informierte das Forstamt Rotenburg jetzt die Mitglieder des Forstausschusses. Nach dieser Bilanz beschlossen die Mitglieder schon den Forstwirtschaftsplan für das kommende Jahr.

Dem Beschluss des Ausschusses zufolge bleiben die Preise für Brennholz genau auf dem Niveau des laufenden Jahres. Der Festmeter Nadelholz beispielsweise kostet 40 Euro.

Für das Jahr 2014 erwartet der Plan 385.000 Euro Erlös aus dem Holzverkauf. Dem entgegen stehen 322.000 Euro Aufwendungen für die Holzernte oder Beförsterung. In der Bilanz ergibt sich ein Gewinn von 63.000 Euro. Die Jagdpachtangelegenheiten bringen der Stadt Rotenburg einen Gewinn von 13.000 Euro. Somit steht im geplanten Jahresergebnis ein Plus von 77.000 Euro.

Aus dem Vermögenshaushalt wird die Stadt für 6000 Euro zwei Gefahrstoffcontainer anschaffen. Sie ermöglichen eine verordnungsgerechte Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten und sollen an zwei Stellen im Stadtwald aufgestellt werden.

Laut Hessen-Forst stellt sich die allgemeine Lage der Forst- und Holzwirtschaft positiv dar. Im Umfeld der europäischen Wirtschaftskrise sei die deutsche Binnenkonjunktur stabil. Bei Stamm- und Schnittholz seien die Exporte rückläufig. Im Bereich des Nadelholzes sei die Nachfrage gestiegen.

Für die kommende Laubholzsaison werde eine stabile Nachfrage auf dem Niveau des Vorjahres erwartet. (zmy)

Quelle: HNA

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