Rotenburger Stadtmarketing soll über GmbH laufen

Rotenburg. Die Stadtentwicklung und das Stadtmarketing in Rotenburg sollen künftig durch eine GmbH vorangetrieben werden.

Darauf hat sich ein Arbeitskreis des Stadtparlamentes am Donnerstagabend geeinigt. Ein offizieller Beschluss soll in der Sitzung der Stadtverordneten am 14. Juli, also noch vor der Sommerpause, gefasst werden.

Dass die Stadtentwicklung in Rotenburg vorangetrieben werden muss, ist unstrittig bei den Kommunalpolitikern. Diskutiert wurde über die Form: eigenständige Gesellschaft, also GmbH, oder eine Abteilung der Verwaltung? „Durch produktive Zusammenarbeit“, wie SPD-Fraktionsvorsitzender Volker Heise sagte, habe man sich im Arbeitskreis geeinigt. Die größere Flexibilität einer GmbH im Vergleich zu einer Verwaltung habe den Ausschlag für die Gesellschaftsform gegeben, bestätigte UBR-Chef Hartmut Grünewald. Viele Entscheidungen würden sonst durch einen großen bürokratischen Aufwand verlangsamt.

Auch CDU-Fraktionsvorsitzender Jonas Rudolph freut sich, dass eine Einigung erzielt wurde und dass man jetzt mit Vollgas in das Thema einsteigen könne. Er mahnte aber auch: Die Gründung der Gesellschaft sei ein Anstoß, jedoch müssten Gewerbetreibende, Vereine und Privatleute sich ebenfalls für die Stadtentwicklung einsetzen.

Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald ist froh, dass sich die Kommunalpolitiker auf die Gründung einer Stadtmarketing und -entwicklungsgesellschaft geeinigt haben. Jetzt gelte es, die Saat auszubringen, um die Zukunft der Stadt zu sichern, sagte er am Freitag.

Grunwald, der sich immer für eine solche Gesellschaft eingesetzt hat, sieht ein breites Tätigkeitsfeld, das weit in die Zukunft reicht: Dazu zählt der Umgang mit Leerständen ebenso wie die Sanierung und Modernisierung von Gebäuden. Wichtiges Thema ist für ihn auch die Gesundheitsversorgung der Menschen.

Quelle: HNA

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