Soldaten des Führungsunterstützungsbataillons 286

Rotenburger Soldaten zurück aus Afghanistan

Vom Einsatz zurück: Rotenburger Soldaten sind vom Einsatz in Afghanistan zurückgekehrt und wurden in der Sporthalle der Alheimer-Kaserne willkommen geheißen. Fotos: Vöckel

Rotenburg. Rotenburger Bundeswehrsoldaten sind von ihrem Einsatz in Afghanistan zurück. In der Sporthalle der Alheimer-Kaserne begrüßte sie am Donnerstag der stellvertretende Kommandeur des Führungsunterstützungsbataillons 286, Oberstleutnant Raphael Lehmann.

Herzlich willkommen hieß die Heimkehrer auch Regierungspräsident Walter Lübcke. Er vertrat Ministerpräsident Volker Bouffier, der wegen der Plenarwoche im Landtag nicht kommen konnte. Für ihn übergab Lübcke den Soldaten einen Scheck über 500 Euro als Zuschuss zur Willkommensfeier.

Ein Stück Heimat

Stolz auf die Einsatzkräfte und ihre Leistung war Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald. Er begrüßte die Rückkehrer im Namen der städtischen Gremien.

Ein Symbol erhielt der Bürgermeister zurück: die Rotenburger Fahne. Die hatte er im Vorjahr den Soldaten beim Abschied auf dem Marktplatz mitgegeben. Die Hessenfahne kam ebenfalls zurück. Sie nahm der Regierungspräsident entgegen.

„Die Fahnen war für uns Soldaten ein Stück Heimat“, sagte Hauptmann Sven Kümmerth bei der Rückgabe. Sie hatten in Masar-e-Sharif ihren Platz vor der Zentrale der Fernmeldekompanie. Jeder, der hinein oder heraus musste, kam an ihnen vorbei.

Oberstleutnant Raphael Lehmann nutzte die Feier zu zwei Beförderungen: Eric Hentschel wurde zum Hauptfeldwebel und Marcel Hofmann zum Oberfeldwebel ernannt.

Das Führungsunterstützungsbataillons 286 stellte für fünf Monate die Fernmeldekompanie in Masar-e-Sharif (Afghanistan). Der Auftrag der 98 Rotenburger Soldaten bestand im Aufbau und dem Betrieb von Informations- und Kommunikationssystemen (IT). Dazu gehörte das Sichern der Fernmeldeverbindungen zwischen den Teilen der internationalen Schutztruppe (ISAF) im Norden Afghanistans. Der Einsatz umfasste vor allem die datentechnische Anbindung des deutschen Ersatzkontingentes an die verschiedenen militärischen Dienststellen in Deutschland.

Ferner waren die Soldaten verantwortlich für die gesamte IT-Infrastrukur im deutschen Feldlager Camp Marmal. Alle Rotenburger Soldaten sind wohlbehalten zurückgekehrt und nehmen wieder ihre Aufgaben im üblichen Dienstbetrieb wahr.

Von Herbert Vöckel

Bundeswehr Rotenburg: Feier für Afghanistan-Heimkehrer

Quelle: HNA

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