Steintröge sollen Holzkübel ersetzen

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Von Beginn an umstritten in der Stadt: Die Blumenkübel im Steinweg wurden nicht nur in Leserbriefen als „Särge“ verspottet, hatten aber durchaus eine Sicherheitsfunktion für Fußgänger.

Rotenburg. Das Ende der hölzernen und stets heftig umstrittenen Blumenkübel im Steinweg naht: Die schon als „Särge“ bezeichneten Kübel sollen durch Sandsteintröge ersetzt werden.

Das teilte die Vorsitzende des Kultur- und Tourismusvereins, Kerstin Schulz, mit. Sie und der Vorsitzende des Stadtmarketingvereins WiR, Dietrich Pabst, hoffen, dass das Stadtbild durch die 45 neuen Tröge verschönert wird. Das Material passe wunderbar zur Stadt.

Die Kosten von etwa 13 000 Euro übernehmen die beiden Vereine, hinzu kommt eine Spende über 1000 Euro von einer Rotenburgerin.

Die Tröge, so erklärte Planer Heinrich Wacker, werden kleiner als die Holzkübel sein. Vorgesehen ist, sie an gleicher Stelle wie bisher, aber in Gruppen arrangiert aufzustellen. So sollen zum Beispiel eingangs des Steinwegs von der alten Fuldabrücke her rechts und links mehrere Kübel gemeinsam mit einer Steinbank arrangiert werden, um eine Art Torwirkung zu erzielen.

Ursprünglich sollten noch Säulen hinzukommen, erklärte Wacker, doch diese könnten nicht geliefert werden. An den Standorten werde schon deshalb nichts geändert, weil diese mit Verkehrsbehörden abgestimmt seien. In wenigen Wochen sollen die Sandsteintröge geliefert werden. Da dann die meisten Pflanzen in den Holztrögen verblüht sein werden, können die Kübel problemlos und ohne Verlust ausgetauscht werden.

Mitglieder des Kultur- und Tourismusvereins hatten die Idee zu den neuen Kübeln bereits im vergangenen Jahr, konnten die Kosten allerdings nicht allein stemmen. Die Suche nach einem Partner für das Projekt erfolgreich, der Stadtmarketingverein stieg ein und übernimmt einen erheblichen Teil der Gesamtkosten. (sis)

Quelle: HNA

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