Einbruch in Ronshausen nach halbem Jahr fast aufgeklärt

Ronshausen. Im Fall eines am 12. April dieses Jahres in Ronshausen an der Schillerstraße begangenen Wohnungseinbruchs hat die Polizei jetzt einen 23-jährigen Polen als Tatverdächtigten ermittelt. Das ergab die Auswertung der durch die Polizei gesicherten Spuren, teilte Polizeipressesprecher Manfred Knoch am Freitag mit.

Insgesamt drei Männer waren am 12. April kurz nach 15 Uhr in das Wohnhaus eingebrochen. Sie hatten sämtliche Schubladen und Schränke durchwühlt und schließlich 160 Euro entwendet.

Hauseigentümerin attackiert

Als die 46-jährige Hauseigentümerin mit ihrer 18-jährigen Tochter nach kurzer Abwesenheit zurück zu dem Haus kam, stürmten ihnen die drei Täter maskiert entgegen. Beim Versuch, einen roten Stoffbeutel, den die Täter ebenfalls entwendeten, festzuhalten, sprühte einer der Männer der Hauseigentümerin eine unbekannte Flüssigkeit – vermutlich war es Reizgas – ins Gesicht. Die Täter flohen im Auto in Richtung Goethestraße.

Der 23-jährige Tatverdächtige sitzt zurzeit bereits in einem bayerischen Gefängnis eine Haftstrafe wegen eines anderen Einbruchs ab, den er in der Nähe von Bayreuth im Mai verübt hat. Ebenso zwei andere polnische Staatsangehörige, die auch wegen des Einbruchs bei Bayreuth rechtskräftig verurteilt wurden. Die Polizei geht daher davon aus, dass der Einbruch in Ronshausen ebenfalls von diesem Trio verübt worden ist. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an. (pgo)

Quelle: HNA

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