Ronshäuser Zukunftswerkstatt beendet - Ideen sollen Taten folgen

Feierten den Abschluss: Unser Bild zeigt in der vorderen Reihe von links Kurt Biehl, Beate Bochert, Doris Wieland, Karin Müller, Heidrun Ernst, Regina Raup und Markus Becker. In der Mitte von links zu sehen sind Reinhold Pfeffer, Karl-Ludwig Tann, Harald Rössing, Thomas Nickel, Christiane Rudolf, Nils Möller, Herbert Heisterkamp und Uwe Ziegenbein. Dahinter von links Matthias König, Hans-Adam Ernst, Volker Knierim, Dietmar Klingenhöfer, Reinhard Brandau, Carsten Roppel, Helmut Kaufmann, Rainer Lang, Rainer Hildebrandt und Günter Rose. Foto: nh

Ronshausen. Die Mitglieder der Ronshäuser Zukunftswerkstatt haben ihre Arbeit abgeschlossen. „Mit der Ideensammlung ist es nun vorbei - jetzt gilt es, die Projekte anzupacken und umzusetzen", sagt Ronshausens Bürgermeister Markus Becker.

Er hatte namens der Gemeinde zum Abschluss und als Dank für das ehrenamtliche Engagement die Teilnehmer zu einem Grillabend in die Ronshäuser Parkanlage „Tanzgarten" eingeladen.In fünf Arbeitsgruppen wurde zuletzt mit 40 Aktiven zusammengearbeitet. „Ich bin sehr stolz auf die ehrenamtlich geleistete Arbeit in der Zukunftswerkstatt und bin gespannt, wie wir die gesteckten Ziele gemeinsam umsetzen können“, sagt der Bürgermeister. Dies könne zum Beispiel in Form von neuen Arbeitsgruppen auf dem Weg ins geplante Dorferneuerungsprogramm geschehen.

Sein besonderer Dank gehe an die Sprecher der fünf Arbeitsgruppen - Rainer Lang, Karl-Ludwig Tann, Pfarrer Thomas Nickel, Bernd Rudolph und Matthias König. In den vergangenen Monaten habe man so auch ohne den bisherigen Leiter der Zukunftswerkstatt, Irmfried Riemenschneider, erfolgreich weitergearbeitet. Die Sprecher hätten sich regelmäßig mit dem Bürgermeister getroffen, um sich untereinander abzustimmen.

Die Ronshäuser Zukunftswerkstatt hatte am 25. September 2012 mit der ersten Sitzung im Haus des Gastes begonnen.

Sofort riesige Resonanz 

Angesichts der großen Resonanz war schnell klar, dass das Projekt Erfolg haben würde. Es war auf Anstoß der Ronshäuser SPD-Fraktion vom Parlament im Juni 2012 einstimmig beschlossen und daraufhin vom Gemeindevorstand vorbereitet und ins Leben gerufen worden. Geleitet wurde die Zukunftswerkstatt bis zum Anfang dieses Jahres von Irmfried Riemenschneider, der sich von seinem Amt zurückgezogen hat.

Aufgeteilt in fünf Arbeitsgruppen arbeiteten in den ersten Jahren im Durchschnitt 60 Ronshäuser in den verschiedenen Ideenschmieden. In vielen Arbeitsgruppensitzungen und mehreren öffentlichen Großveranstaltungen wurden in der ersten Phase zunächst Handlungskonzepte erstellt und diskutiert. Die Impulsvorträge zu Themen wie Energie, Gesundheit, Generationenhilfe, Dorfentwicklung und örtliche Nutzungskonzepte besuchten im Durchschnitt 80 Menschen.

In der Phase zwei wurden die Projekte und Ideen präzisiert, verfeienert und weiterentwickelt. Zum Abschluss dieser zweiten Phase bekam nun jeder Teilnehmer eine gedruckte Ausgabe des Abschlussberichts der Zukunftswerkstatt sowie eine Urkunde der Gemeinde als Erinnerung an die geleistete Arbeit überreicht.

Von Peter Gottbehüt

Quelle: HNA

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