ROF-Kennzeichen: Scharmützel um die Urheberschaft

Rotenburg. Die Wiedereinführung des ROF-Kennzeichens sorgt für ein kleines Scharmützel auf politischer Ebene in Rotenburg.

Dass die Nachfrage nach dem wieder neu eingeführten ROF-Kennzeichen für Kraftfahrzeuge so groß ist, freut die CDU-Fraktion im Rotenburger Stadtparlament. Sie hatte den entsprechenden Antrag im Stadtparlament gestellt, der einstimmig verabschiedet wurde. Jetzt zeigt sich die Fraktion allerdings irritiert.

Grund ist die Äußerung der SPD-Stadtverordneten Angelika Albrecht-Volland in unserer Zeitung, sie habe lange für die Wiedereinführung des Kennzeichens im Stadtparlament gekämpft. Die CDU-Fraktion könne nicht nachvollziehen, was Albrecht-Volland mit ihrer Aussage meine, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Jonas Rudolph in einer Pressemitteilung. Der Antrag sei von der CDU gekommen, und deren Fraktionsmitglied Carsten Zabel sei einziger Redner dazu gewesen.

Angelika Albrecht-Volland fühlt sich gründlich missverstanden. Sie habe gemeint, alle hätten für die Wiedereinführung des Kennzeichens gekämpft. Und sie persönlich habe in der Bevölkerung immer wieder dafür geworben, habe die Rotenburger aufgefordert, den Magistrat schriftlich aufzufordern, sich für das Kennzeichen einzusetzen. „Wir sollten das nicht zum Wahlkampfthema machen“, meinte sie. „Ich bin froh, dass wir das Kennzeichen wiederhaben. Es ist wichtig für Rotenburg.“

Jonas Rudolph erklärte weiter: „Wir haben von Anfang an betont, es gibt wichtigere Herausforderungen in Rotenburg. Die große Begeisterung für ROF in der Bevölkerung hat uns allerdings dazu gebracht, die Wiedereinführung in Angriff zu nehmen. (sis)

Quelle: HNA

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