Richtfest für Kindertagesstätte Lispenhausen

Krippe jetzt mit Dachstuhl

Kleine Sänger, gut behütet: „Unsere Krippe ist halb gebaut“, sang der Chor des Lispenhäuser Kindertagesstätte. Dafür hatten die Kinder Mützen und Bauhelme aufgesetzt. Foto: Meyer

Lispenhausen. „Das Wetter machte es nicht leicht, doch ist unsere Zeit erreicht“, dichtete Zimmermeister Hartmut Stückrad, auf dem Baugerüst beim geschmückten Tannenbäumchen stehend. In der Lispenhäuser Kindertagesstätte wurde am Freitag Richtfest für den Krippen-Anbau gefeiert.

Trotz eines Winters mit viel Kälte und Schnee, der die Bauarbeiten fast vier Monate lahmlegte, wird das Gebäude im Juli fertig und kann dann bis zur Eröffnung im September eingerichtet werden. Das berichtete Architekt Volker Dietz.

Der kalte Winter sei eine Herausforderung gewesen, die aber dank der Verlässlichkeit der beteiligten Firmen gemeistert wurde. Auch finanziell bleibt der Anbau voraussichtlich im Rahmen des Geplanten, der bei einer Gesamtinvestition von 650.000 Euro liegt.

Kita-Leiterin Margot Kanngießer zeigte sich zufrieden: Die Einrichtung sei gut in die Planung eingebunden worden. Kanngießer: „Jetzt kriegt man eine Vorstellung, wie das Gebäude fertig aussieht.“ Nach der Fertigstellung von Rohbau und Dachstuhl folgen nun Dachdeckung, der Einbau der Fenster und der Innenausbau mit Elektro-, Heizungs- und Sanitärinstallation. Die 20 entstehenden Krippenplätze seien bereits vergeben.

Petra Rang, Koordinatorin für die städtischen Krippen, überreichte Margot Kanngießer einen Apfel als Gutschein für ein Apfelbäumchen, das bei der neuen Krippe wachsen soll. Für das Richtfest hatten die Kindergartenkinder Bauhelme aufgesetzt und sangen: „Unsere Krippe ist jetzt halb gebaut.“

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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