Rettungsdienst-Pionier Uwe Eichhorn ist tot

Uwe Eichhorn

Hersfeld-Rotenburg. Die Rot-Kreuz-Familie trauert: Uwe Eichhorn ist tot. Der langjährige Leitende Notarzt und Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Hersfeld-Rotenburg starb nach langer Krankheit im Alter von 62 Jahren. 2011 war er als Ehrenbeamter in den Ruhestand verabschiedet worden.

Der Bebraner Uwe Eichhorn gilt als Pionier des Rettungswesens im Kreis und war dem DRK-Kreisverband Rotenburg über Jahrzehnte eng verbunden. Er war viele Jahre verantwortlich für die gesamte Aus- und Fortbildung des Rettungsdienstpersonals und im Sanitätsbereich des Kreisverbandes. Außerdem war er lange Zeit verantwortlich für die personelle Besetzung des Notarzt-Einsatzfahrzeugs. Im DRK-Ortsverein Bebra war er seit 1970 ehrenamtlich als Bereitschaftsarzt und Arzt der Schnell-Einsatz-Gruppe tätig.

Hauptamtlich war Uwe Eichhorn viele Jahre als Oberarzt der Anästhesie im Kreiskrankenhaus Rotenburg tätig. Er hatte auch das Notarzt-“Rendezvous“-System im Kreis initiiert, das kostengünstig zur schnellen Rettung der in Not Geratenen beitrug.

Auch in seiner Freizeit arbeitete er als Notarzt im Rettungsdienst mit seinem privaten Notarzt-Einsatzfahrzeug. In dieses lebensrettende „Hobby“ investierte der Arzt auch persönlich Geld.

Für sein außerordentliches Engagement war er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. (sis)

Die Kommentarfunktion unter dem Artikel ist für Kondolenzbeiträge unter Klarnamen aktiviert.

Quelle: HNA

Kommentare