Erste Gespräche zu Rettungsdienst aus einer Hand

Rotenburg. Ein Zusammenschluss der Rettungsdienste der DRK-Kreisverbände Hersfeld und Rotenburg scheint möglich zu sein.

Der Geschäftsführer des Rotenburger Verbandes, Steven Renner, erklärte auf Anfrage unserer Zeitung, man prüfe alle Möglichkeiten, die beste Lösung für den Kreis zu finden, um den Rettungsdienst sicherzustellen. Allerdings gehe man das Vorhaben vorsichtig an.

Lesen Sie auch:

- DRK-Betrieb trotz Insolvenz gesichert

Ein Zusammenschluss könne zu Synergieeffekten führen, Einsparungen seien möglich, sagte Renner. Zum Beispiel könne man künftig auf die umfangreichen Berechnungen beim Budgetausgleich verzichten, wenn Leistungen über eine gemeinsamen Dienst abgerechnet werden. Man befinde sich jedoch noch ganz am Anfang der Überlegungen. Erst zweimal habe man mit dem Nachbarverband über diese Möglichkeit beraten, ein weiteres Treffen sei geplant. Nötig seien auch noch Gespräche mit Mitarbeitern und Betriebsrat, mit Vorstand und ehrenamtlichen Mitarbeitern im Rotenburger Verband.

Renner stellte aber auch klar, dass es nicht um einen Zusammenschluss der beiden Kreisverbände geht, der immer wieder ins Gespräch gebracht wird, besonders, seit der Hersfelder Verband in Turbulenzen geraten ist. Der Rotenburger Kreisverband will eigenständig bleiben und hatte das auch in der Vergangenheit stets bekundet. (sis)

Quelle: HNA

Kommentare