Musical „Medi-Circus“ zum Wunder des Lebens in der Brüder-Grimm-Schule

Gesundheits-Bewusstsein anregen: Das Schauspielerteam mit, von links, Nanolino, Dr. X, Rosalina und Marie nahm die Schüler im Musical Medi-Circus mit auf eine fantastische Reise durch die Wunderwelt des menschlichen Körpers und gab ihnen Tipps für mehr Bewegung und eine gesunde Ernährung. Fotos: Vöckel

Bebra. Das Leben ist ein Wunder – das erkannte Nanolino im Musical „Medi-Circus“ in der Brüder-Grimm-Schule in Bebra. Der „Nano“, wie der kleine Medicus von seinen Freunden genannt wird, nahm die Schüler und ihre Lehrer mit auf eine Reise durch die Wunderwelt des menschlichen Körpers.

Er erklärte verständlich und spielerisch dessen Funktionen und gab Tipps für mehr Bewegung und eine gesunde Ernährung. Ihm zur Seite standen seine kleine Schwester Marie, Dr. X und Rosalina.

Auf Tour durch Hessen

Die Vorlage für das Musical lieferte Professor Dietrich Grönemeyer mit seinem Buch „Der kleine Medicus“. Umgesetzt wurde das Projekt als Mitmach-Theater von einem Schauspielerteam um Regisseur Olaf Paschner, der sich als Schauspieler und Produzent von Theaterproduktionen einen Namen gemacht hat. Die Initiative der Dietrich-Grönemeyer-Stiftung wird vom Hessischen Kultusministerium und einer Krankenkasse unterstützt. Auf seiner Tour durch Hessen wird das Musical in weiteren 16 Orten aufgeführt.

„Wir brauchen mehr Bewegung: Jeden Tag eine Stunde Sport in der Schule“, forderte Nanolino. Und damit fing er auch gleich an. Der kleine Medicus machte die Übungen zum Mitmachen vor: Arme kreisen, hüpfen, beugen und strecken.

Häschen in der Grube

Mit den Liedern vom Häschen in der Grube, Gloria Viktoria und dem Flamingo auf einem Bein machte die Gymnastik den Schülern gleich viel mehr Spaß. Beim Sport kann man sich aber auch verletzen. Sein Beispiel: Der Fuß knickte um. Das tat höllisch weh. Auch hierfür war der Nano um einen Rat nicht verlegen: Fuß hochlegen, kühlen und ruhigstellen – und sechs Wochen kein Fußball spielen. Für den schmerzenden Rücken empfahl der kleine Medicus Omas Salbe mit Arnika.

Als geschrumpfter Körponaut ging Nano schließlich auf die faszinierende Entdeckung durch den menschlichen Organismus. Seine Reise begann in der Mundhöhle, ging durch die Speiseröhre in den Magen, den Zwölffingerdarm und den Dünndarm und endet schließlich im Dickdarm.

Auf der Tour lernte der junge Forscher auch einiges über Leber und Galle und erfuhr, wie es zu Erkrankungen kommen kann. Für die dritten und vierten Klassen der Grundschule ging es nach dem Musical weiter. Das Mitmach-Angebot des Medi-Circus bestand aus Akrobatik, Jonglieren und Tanzen. Die Animateure waren die vier Darsteller des Musicals.

Von Herbert Vöckel

Quelle: HNA

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