Tag der Heimatpflege findet noch vor Ostern statt

Reinigung: Stadt setzt auf Bürger

Rotenburg. Die Stadt Rotenburg ruft alle Bürger, Vereine, Verbände und Organisationen zur Teilnahme am „Tag der Heimatpflege“ am Samstag, 23. März, auf. Dieser Termin wurde bewusst vor Ostern gelegt, um für die Feiertage eine saubere Landschaft für den Osterspaziergang zu schaffen, teilte die Stadtverwaltung mit.

Wie bereits in den vergangenen Jahren soll die zusätzliche Frühjahrsaktion als Teil der landesweiten Aktion „Sauberhaftes Hessen“ laufen.

Diese Bürgeraktion bildet einen wesentlichen Teil der Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Verbänden und Organisationen sowie der Stadtverwaltung Rotenburg. Insbesondere aufgrund der finanziellen Lage der Stadt sei man auf ein verstärktes bürgerschaftliches Engagement angewiesen. Schwerpunktmäßig sind die Reinigung der Gemarkung, Wanderwege, Bachläufe und Gräben geplant. Für die Dauer der Aktion ist ein Zeitraum von maximal drei Stunden geplant.

Treffpunkt in der Kernstadt ist um 9 Uhr auf dem städtischen Bauhof. Teilnehmer aus den Stadtteilen treffen sich um 9 Uhr am jeweiligen Dorfgemeinschaftshaus.

Hier werden Gruppen gebildet und die geplanten Reinigungsstrecken zugeteilt. Jede Gruppe bekommt einen Routenplan, Müllsäcke und Handschuhe werden für alle Helfer zur Verfügung gestellt. Mitarbeiter des Bauhofs sammeln anschließend die Müllsäcke ein.

Die Vermüllung von Straßen, Wegen und Landschaften ist eine der häufigsten Bürgerbeschwerden. Ebenso klagen die Städte und Gemeinden über die anwachsende Verschmutzung und die steigenden Reinigungskosten: Die hessischen Kommunen geben jährlich weit mehr als 100 Millionen Euro für die Reinigung öffentlicher Plätze aus. Ein großer Teil der Gelder könnte eingespart und wesentlich sinnvoller in Schulen und Kindergärten investiert werden.

Eine saubere Stadt und eine müllfreie Landschaft sind für die meisten Menschen ein wichtiges Stück Lebensqualität, die immer dann beeinträchtigt wird, wenn rücksichtslose Bürger ihren Müll achtlos auf Straßen und öffentlichen Grünflächen entsorgen. (red/sis)

Quelle: HNA

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