Gemeinde testete Fahrzeug mit Elektroantrieb

Reichweite beträgt nur 140 Kilometer

Probefahrt: Bürgermeister Markus Becker testete ein Elektrofahrzeug. Foto: nh

Ronshausen. Die Gemeinde Ronshausen hat sich einen eigenen Eindruck verschafft von der Alltagstauglichkeit eines Elektroautos. Bürgermeister Markus Becker und die Mitarbeiter der Gemeinde nutzten die Gelegenheit, eines der Fahrzeuge des Typs Peugeot i.On aus der Flotte von Eon Mitte für mehrere Tage Probe zu fahren.

Zum Einsatz kam das Fahrzeug für Dienstfahrten innerhalb der Gemeinde.

Alles in allem zog Becker ein positives Fazit: „Für kürzere Dienstfahrten bietet sich ein elektrisch betriebenes Fahrzeug auf jeden Fall an.“ Speziell auf Kurzstrecken sei es eine sinnvolle Alternative zu Autos mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Verbesserungswürdig sei hingegen die Akku-Kapazität, die für rund 140 Kilometer reicht – unter Idealbedingungen.

Sechs Stunden aufladen

Der Ladevorgang kann bei leerem Akku bis zu sechs Stunden dauern. Eine entsprechende Planung vorausgesetzt, müsse das aber nicht zwangsläufig mehr Aufwand bedeuten als das herkömmliche Betanken von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Wer das Auto über Nacht an das Stromnetz anschließt, dem steht morgens der Wagen wieder voll aufgeladen zur Verfügung.

Weniger Kohlendioxid

„Die Zukunft der Mobilität ist eines der aktuellsten Themen unserer Zeit“, sagt Kommunalberater Lars Albers. Die Nutzung der Elektromobilität biete eine große Chance für den Klimaschutz, da E-Autos bereits heute weniger Kohlendioxid produzieren als herkömmliche Verbrennungsmotoren.

Seit Mitte 2011 sind die E-Autos an verschiedenen Standorten im Netzgebiet von Eon Mitte im Einsatz und ersetzen auf kürzeren Strecken herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren aus dem Fuhrpark des Energieversorgers. Gemeinsam mit Kommunen möchte Eon Mitte Erfahrungen im Bereich der Elektromobilität sammeln. (red)

Quelle: HNA

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