Reden beim Neujahrsempfang sind ein Vierteljahr zu kurz

Ehrende und Geehrte (von links): Elias Dippel (Karate), Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, Shanice Pfort, Jens Martin, Christine Haag, Andre Hildebrand, Nico Steube (alle European Self Defense Organization, kurz: Esdo), Michelle Krause, Tobias Grunz (beide Schützenverein Gudetal, Jan Stange (Esdo), Bürgermeister Georg Lüdtke, Gemeindevertretungsvorsitzender Marc Heinzerling, Johannes Krug (TSV Baumbach), Beigeordneter Horst Peschges. Nicht anwesend war Turner Karl Teichmann aus Oberellenbach, der ebenfalls geehrt werden sollte. Fotos: Janz

Baumbach. Schöne Tierfotografien, überwältigende Musik und viele Ehrungen standen im Mittelpunkt des Alheimer Neujahrsempfangs. Die Reden waren überraschend kurz, sogar zu kurz.

Voll besetzt war das Bürgerhaus Baumbach, als die Gemeinde Alheim am Mittwoch zum 15. Neujahrsempfang geladen hat. Der Abend im Schnellcheck:

Wie lang hat’s gedauert? 

Mit gut zwei Stunden war der Alheimer Neujahrsempfang noch ganz gut zu verkraften. Dabei gab es sogar eine Viertelstunde Leerlauf in der Mitte: Die Reden von Bürgermeister Georg Lüdtke und dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Marc Heinzerling, waren kürzer als die Diashow, die das 2014 Revue passieren ließ. „Wieviel Zeit soll ich überbrücken, Schorsche?“, fragte Heinzerling noch optimistisch, als er ans Mikrofon ging, doch es half nichts: Als er fertig war, fehlte noch ein Vierteljahr bei der Präsentation.

Wie waren die Reden? 

Bürgermeister Lüdtke teilte gegen die Landes- und Bundespolitik aus: Da werde Steuergeld verschwendet - Beispiel Alheimer-Kaserne -, während Bürger und Kommunen „wie reife Zitronen ausgepresst werden.“ Trotzdem geht er optimistisch ins Jahr: Die Gemeinde will ihren Haushalt bald ausgleichen. Lüdtke: „Wir können stolz sein.“

Neujahrsempfang der Gemeinde Alheim

Wer wurde geehrt? 

Ein Karateka, zwei junge Schützen, viele erfolgreiche Esdo-Kämpfer sowie ein engagierter Fußballer erhielten eine Ehrenurkunde. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt überreichte sogar einen Landesehrenbrief an den Niederellenbacher Johannes Krause. Und Thomas Werner wurde zum Ehren-Gemeindejugendfeuerwehrwart ernannt - was ein Titel! (Bericht folgt)

Was bleibt im Gedächtnis? 

Mit wunderschönem Gesang und Klavierspiel verzauberten Elisa Heusner und David Gerlach das Publikum. Marko König und Jörg Weitzel zeigten Fotos aus der nordhessischen Natur von sich und ihren Kollegen der Gesellschaft deutscher Tierfotografen. Dabei größte Lacher: ein Eisvogel, der auf einem Schild „Fischen verboten“ sitzt - mit einem Fisch im Schnabel. Landrat Schmidt kannte einen Teil der Bilder übrigens schon: König ist sein Neffe.

Von Marcus Janz

Quelle: HNA

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