20 Unternehmen stellten sich vor

Am Rasenwege war was los: Tag der offenen Tür bei Rotenburger Firmen

Rotenburg. Was hinter den Türen und Toren der Gebäude im Rotenburger Industriegebiet vorgeht, war vielen Rotenburgern lange unbekannt.  Am Wochenende hat sich das geändert: Viele Besucher nutzten an einem Tag der offenen Tore die Gelegenheit, die Unternehmen zu erkunden.

„Rasenwege. Open.“ hieß die Veranstaltung, benannt nach dem ursprünglichen Namen des Industriegebiets, der in Rotenburg weitgehend in Vergessenheit geraten ist: Am Rasenwege. Während Mitarbeiter überall Fragen beantworteten und ihre Produkte und Dienstleistungen erklärten, wurde rund um den auf der Industriestraße errichteten und von Gastronomen bewirtschafteten Langen Tisch fröhlich gefeiert.

Sehen und staunen 

Fast 20 Unternehmen luden ein zum Kennenlernen. Besucher bestaunten beispielsweise die riesenhaften Landwirtschaftsmaschinen des Unternehmers Markus Bengsch, dessen Mitarbeiter für Landwirte in drei hessischen Landkreisen und auch in Thüringen die Ernte einfahren. Jährlich ernten sie Tausende Hektar Land ab.

Manche der Unternehmen sind in Rotenburg auch deshalb unbekannt, weil ihre Kunden weit entfernt sind. Das Unternehmen Weitronik etwa fertigt für Siemens Komponenten, die bei der Datenübertragung über Hochspannungsleitungen benötigt werden.

Tag der offenen Tür im Industriegebiet Rotenburg

Tag der offenen Tür "Am Rasenweg" im Industriegebiet Rotenburg

In der großen Halle der Firma ho-ga-in gegenüber warten in langen Reihen gelagerte Kartons mit Servietten, Tischdecken und Produkten, die in Hotels und Gastronomiebetrieben benötigt werden, auf den Versand. Im Nebenraum befindet sich übrigens eines der wenigen Ladengeschäfte des Industriegebiets: ho-ga-in verkauft die Produkte auch vor Ort.

Für ihr Publikum hatten die Betriebe auch ein Programm vorbereitet, mit dem die Rotenburger Unternehmen auch ein wenig ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellten. Auf dem Gelände des Landschaftsbauers Palatinus durften Kinder Bagger fahren, und bei Dachdeckermeister Heupel und Sohn sahen die Gäste, wie aus Holzbalken eine überdachte Sitzgelegenheit entstand.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

Kommentare