Tour der Hoffnung in Bebra: Radeln für kranke Kinder

Bebra. Die Tour der Hoffnung hat am Donnerstag Station in Bebra gemacht. Etwa 200 Radfahrer, darunter zahlreiche Prominente, radeln in diesen Tagen durch Hessen und Niedersachsen, um Geld für krebskranke Kinder zu sammeln. Zum 30. Mal findet die Tour in diesem Jahr statt.

Am Nachmittag traf der aus Fulda kommende Tross in Bebra ein. Die Staffel-Olympiasiegerin im Biathlon, Katrin Apel, Schwimm-Vizeweltmeisterin Annika Mehlhorn, Rad-Weltmeister Michael Marx und viele weitere, die Erfolge im Sport oder im Showgeschäft erzielt haben oder in der Politik aktiv sind, freuten sich über die Verköstigung, die die Sozialen Förderstätten organisiert hatten. Nur der ehemalige Box-Star Henry Maske war, anders als angekündigt, nicht dabei.

Stefan Bechthold, Bürgermeister der Gemeinde Fernwald, kam mit geradelt und ließ sich von Klaus Hochheim und Silke Völker, von rechts, mit Gulasch versorgen - Bild oben. Rechts: Bebras Bürgermeister Horst Groß traf Petra Behle wieder, die Schirmherrin der Tour. Das kleine Foto zeigt die beiden gemeinsam bei der Tour der Hoffnung 2004.

Schirmherrin der Tour ist Petra Behle, die 1998 Olympiasiegerin mit der Biathlon-Staffel wurde und in Nordhessen lebt. Sie engagiert sich schon viele Jahre für die Tour. Die Veranstalter haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, in diesem Jahr die 30-Millionen-Euro-Grenze zu knacken.

Bürgermeister Horst Groß überreichte der Schirmherrin einen symbolischen Scheck über 10 000 Euro. So viel Geld haben Unternehmen und Privatpersonen im Vorhinein gesammelt. Weitere 35 000 Euro versprach Rolf Heutling vom Verein Radsport Rhein-Neckar. Der Verein ist einer von vielen, die die Tour der Hoffnung bundesweit unterstützen. Pünktlich nach einer Stunde brachen die Radler wieder auf - in Richtung Melsungen. (zmy)

Fotos von der Tour

Tour der Hoffnung machte Station in Bebra

Quelle: HNA

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