Versicherung übergibt Feuerwehren mobile Rauchverschlüsse für den Brand-Einsatz

Den Qualm besser im Griff

Gut ausgestattet: Die Sparkassenversicherung hat dafür gesorgt, dass nun alle Stadtteile von Bebra und Ronshausen mit Rauchverschlüssen ausgestattet sind. Auf dem Foto von links: Azubi Niklas Richter, Jochen Rehs, Markus Becker, Horst Groß, Stefan Dunst, Stefan Hertrampf. Foto: nh

Bebra. Die Freiwilligen Feuerwehren Bebra und Ronshausen sind nun besser für den Einsatz bei Qualm und Rauch ausgestattet. Von der Sparkassen-Versicherung (SV) gab es für sie mobile Rauchverschlüsse.

Alle zwölf Stadtteile von Bebra sowie Ronshausen und Machtlos wurden mit den Rauchverschlüssen ausgestattet. 14 der mobilen Geräte wurden somit verteilt. Der mobile Rauchverschluss ermöglicht es, bei einem Brand in einem Gebäude die Zugangstür zu öffnen, ohne dass sich der Qualm weiter ausbreitet. „So bleiben auch notwendige Fluchtwege benutzbar“, sagt Jochen Rehs, Leiter der SV-Generalagentur.

Der Rauchverschluss besteht aus einem nicht brennbaren Tuch, das an einem Metallrahmen befestigt ist. Der wird dann mit einer Spreizstange in einen Türrahmen gespannt und das herabhängende Tuch verschließt die Türöffnung. „Der mobile Rauchverschluss versetzt unsere Feuerwehren in die Lage, die Ausbreitung von Brandrauch sehr viel besser kontrollieren und begrenzen zu können“, sagt Rehs. Ein Gerät kostet 450 Euro.

Für die Idee, Feuerwehren mit mobilen Rauchverschlüssen auszustatten, wurde die Versicherung von der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes mit dem „Excellent Award“ ausgezeichnet. Nun sollen weitere Feuerwehren mit den mobilen Geräten ausgestattet werden. Nach Angaben von Rehs will die Sparkassen-Versicherung bis zum kommenden Jahr alle Feuerwehren, die eine Kristall-Mitgliedschaft haben, mit einem Rauchverschluss ausstatten. (red/vko)

Quelle: HNA

Kommentare